Viele Unternehmen stellen sich irgendwann dieselbe Frage: Was schenken wir unseren Kunden, Mitarbeitenden oder GeschÀftspartnern?
Die Antworten Àhneln sich oft. Wein, Kalender, Pralinen oder ein Werbeartikel mit Firmenlogo. Daran ist grundsÀtzlich nichts falsch.
Doch die eigentliche Frage lautet nicht, was verschenkt wird.
Die wichtigere Frage ist, welches GefĂŒhl beim EmpfĂ€nger zurĂŒckbleibt.
Denken Sie an ein Geschenk, das Ihnen wirklich in Erinnerung geblieben ist.
Wahrscheinlich erinnern Sie sich nicht zuerst an den Preis. Vielleicht denken Sie an den Menschen, der es Ihnen ĂŒberreicht hat. An den Anlass. An eine handgeschriebene Karte oder an einen persönlichen Satz.
Oft sind es genau diese kleinen Details, die den Unterschied machen.
Das Geschenk wird dadurch nicht automatisch wertvoller. Aber es wird persönlicher.
Und Persönliches bleibt lÀnger im GedÀchtnis.
Viele Unternehmen beginnen mit der Frage:
âWas könnten wir verschenken?â
Damit beginnt die Suche meist beim Produkt. Bei der StĂŒckzahl, dem Preis oder der Lieferzeit.
Sinnvoller wÀre eine andere Frage:
âWas möchten wir mit diesem Geschenk ausdrĂŒcken?â
Geht es um Dankbarkeit? Um einen gelungenen Projektabschluss? Um einen willkommenen Start im Unternehmen? Oder darum, eine langjÀhrige Zusammenarbeit wertzuschÀtzen?
Erst wenn diese Botschaft klar ist, lÀsst sich ein passendes Geschenk auswÀhlen.
Ein teures Geschenk kann unpersönlich wirken.
Ein schlichtes Geschenk kann dagegen lange in Erinnerung bleiben.
Der Unterschied liegt oft darin, ob der EmpfĂ€nger das GefĂŒhl bekommt, dass sich jemand Gedanken gemacht hat.
Eine persönliche Nachricht, eine passende Auswahl oder ein erkennbarer Bezug zum Alltag vermitteln mehr WertschĂ€tzung als ein möglichst groĂes Paket.
Gerade in einer Zeit, in der vieles automatisiert und standardisiert ablÀuft, fÀllt echte Aufmerksamkeit auf.
Manche GegenstĂ€nde verschwinden unmittelbar nach der Ăbergabe in einer Schublade.
Andere werden selbstverstÀndlich genutzt.
Ein Notizbuch liegt auf dem Schreibtisch. Eine Trinkflasche begleitet den Arbeitstag. Ein Becher wird jeden Morgen aus dem Schrank genommen. Eine Jacke wird gerne getragen.
In diesen Momenten entsteht keine aufdringliche Werbung.
Es entsteht Vertrautheit.
Und genau diese alltĂ€gliche NĂ€he kann dafĂŒr sorgen, dass ein Unternehmen positiv in Erinnerung bleibt.
Gerade in der Ortenau haben Unternehmen viele Möglichkeiten, Geschenke mit einem regionalen Bezug zu verbinden.
Produkte aus der Region, eine Zusammenarbeit mit lokalen Betrieben oder eine persönliche Geschichte schaffen NÀhe.
Dabei muss nicht jedes Geschenk typisch regional aussehen.
Entscheidend ist vielmehr, dass es glaubwĂŒrdig zum Unternehmen und zum EmpfĂ€nger passt.
Ein Geschenk sollte nicht den Eindruck vermitteln, dass eine Pflicht erfĂŒllt wurde. Es sollte zeigen, dass eine Beziehung wichtig ist.
Ein gutes Geschenk muss nicht spektakulÀr sein.
Es muss auch nicht jedem gefallen.
Es sollte jedoch zu den Menschen passen, die es erhalten.
Deshalb kann es sinnvoller sein, weniger Geschenke bewusster auszuwĂ€hlen, anstatt groĂe Mengen ohne persönlichen Bezug zu verteilen.
Denn jedes Geschenk erzĂ€hlt etwas ĂŒber den Absender.
Es vermittelt Aufmerksamkeit, QualitÀt und WertschÀtzung.
Oder eben das Gegenteil.
Menschen erinnern sich selten an den genauen Preis eines Geschenks.
Sie erinnern sich daran, ob sie sich gesehen, verstanden und wertgeschĂ€tzt gefĂŒhlt haben.
Vielleicht ist deshalb die entscheidende Frage nicht:
âWas können wir verschenken?â
Sondern:
âWie möchten wir in Erinnerung bleiben?â
Denn nicht das Geschenk bleibt.
Sondern das GefĂŒhl, das damit verbunden war.
Warum bleiben manche Geschenke lÀnger in Erinnerung?
Weil sie persönlich wirken, zum Anlass passen und echte WertschÀtzung vermitteln.
MĂŒssen gute Kundengeschenke teuer sein?
Nein. Entscheidend sind die Idee, der persönliche Bezug und die Art der Ăbergabe.
Was macht einen guten Werbeartikel aus?
Er passt zum Unternehmen, zum EmpfĂ€nger und zu dessen Alltag. AuĂerdem sollte er nĂŒtzlich, hochwertig und glaubwĂŒrdig sein.
Nicht das Geschenk bleibt, sondern das GefĂŒhl
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