Montag, der 01 Juni 2020
 
 

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Wirtschaft im Krisenfieber – Strohhalme für Selbstständige und Unternehmer

Coronavirus als Wirtschaftskiller

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Wirtschaft im Krisenfieber – Strohhalme für Selbstständige und Unternehmer

 

Wirtschaft im Krisenfieber – Strohhalme für Selbstständige und Unternehmer

Coronavirus als Wirtschaftskiller

Das Corona Virus wurde zur Pandemie erklärt und trifft die Weltwirtschaft ins Mark. Produktionsketten liegen brach, Massenentlassungen drohen und die Quarantäne-Stände vervielfachen sich. Ganze Branchen sind komplett zum Erliegen gekommen und der Geldfluss ist massiv gestört. Insbesondere Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmer stehen mit dem Rücken zur Wand angesichts der existenziellen Bedrohung.

 

Möglichkeiten für Solo-Selbstständige, Selbstständige und KMUs

Bund und Länder sind fest entschlossen, im Kampf gegen die – die Wirtschaft massiv torpedierende – unsichtbare Gefahr zu schützen und haben, so Bundesfinanzminister Olaf Scholz, die „Bazooka“ ausgepackt.

Die Bundesregierung schürte einen gigantischen Rettungsschirm, der auf unbürokratischem Weg zu lebensrettenden Liquiditätsspritzen verhelfen soll. Dieser beinhaltet:

 

Flexibles Kurzarbeitergeld

Kurzarbeit ist eine geeignete Maßnahme, um den Abbau von Arbeitsplätzen zu vermeiden. Um Mitarbeiter trotz etwaiger Kinderbetreuung, Quarantäne, Infektion oder Rückgang der Auftragslage weiter beschäftigen zu können, wurde seitens der Bundesregierung eine Erleichterung beschlossen, die darauf abzielt, den Antrag auf Kurzarbeitergeld bereits bei einer Senkung von 10 % zu ermöglichen. Wenn also 10 % – statt bisher ein Drittel – der Angestellten keine Arbeit mehr haben, kann Kurzarbeitergeld beantragt werden, vorausgesetzt es handelt sich um eine vorübergehende und unvermeidbare Maßnahme! Das heißt, dass im Vorfeld alle Optionen wie Urlaub, Überstunden und Homeoffice ausgeschöpft sein müssen.

Kurzarbeitergeld wird nur für sozialversicherungspflichtig beschäftigte Arbeitnehmer bezahlt, die in einem aktiven – nicht gekündigten – Arbeitsverhältnis stehen.

Die Meldung von Kurzarbeit ist online über einen Vordruck der zuständigen Arbeitsagentur möglich und muss innerhalb einer Ausschlussfrist von drei Monaten eingereicht werden. Die maximale Förderdauer beträgt (Änderungen vorbehalten) 12 Monate.

Die Arbeitsagentur entrichtet Kurzarbeitergeld lediglich für ausgefallene Arbeitsstunden, allerdings übernimmt der Staat nun die Sozialbeiträge, die für Ausfallstunden anfallen, ganz oder teilweise.

 

Vereinfachter Zugang zu Krediten, Bürgschaften und Darlehen

Hierfür wurde ein Hilfspaket in Milliardenhöhe geschnürt. Vorgesehen ist, dass Unternehmen bei Liquiditätsengpässen Soforthilfe erhalten, beispielsweise über zinsgünstige Kredite, Bürgschaften oder Darlehen der KfW- und Landesbanken. Voraussetzung hierfür ist, dass es sich um ein gewerbliches Unternehmen handelt.

Ein separater Corona-Kredit existiert noch nicht, dafür aber andere Förderprogramme zu Sonderkonditionen, die für die erforderliche Liquidität sorgen. Die Anträge erfolgen über die Hausbanken. Hier sei aber gesagt, dass die Hausbanken nicht zwingend Interesse daran haben, Kredite bei anderen Banken zu ermöglichen.

Hier erhalten Selbstständige und Unternehmer bereits kostenfreie Zuschüsse ohne Rückzahlung:

Bayern – Unbürokratische Soforthilfe für kleine Betriebe von 5.000 bis 30.000 € (Je nach Anzahl der Beschäftigten).

Hamburg – Zuschüsse von 2.500 € bis 25.000 € für Selbstständige und Kleinunternehmer.

Weitere Länder sollen in den nächsten Tagen folgen!

 

Ergänzung: Auch Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmer erhalten Unterstützung von der Bundesregierung! Es wurde ein Fonds gebildet, der mehrere Milliarden enthält und als direkter Zuschuss in unbürokratischer Form zur Verfügung gestellt werden soll. Der Rest soll über sehr zinsgünstige Darlehen vergeben werden. Die Prüfung des tatsächlichen Bedarfs erfolgt aufgrund der gebotenen Eile erst im Nachgang! Sollte sich dann herausstellen, dass die Gelder unbegründet bezogen wurden, müssen diese zurückbezahlt werden.

Steuerliche Liquiditätshilfen

Die zuständigen Finanzämter sind aufgrund der Krise angehalten, hinsichtlich Steuerzahlungen Nachsicht walten zu lassen. Diesbezüglich stehen Finanzämtern die folgenden Maßnahmen offen:

  • Herabsetzung oder Aussetzung laufender Vorauszahlungen zur Einkommens- bzw. Körperschaftssteuer per Antrag
  • Stundung fälliger Steuerzahlungen sofern die Zahlungsunfähigkeit durch die Pandemie belegbar ist.
  • Erlass von Säumniszuschlägen
  • Verzicht auf Vollstreckungsmaßnahmen bis zum 31.12.2020
  • Vollständige Erstattung der Sozialbeiträge im Falle ausgefallener Arbeitsstunden. Die Entscheidung hierüber fällt allerdings die Krankenkasse.

WICHTIG: Hierbei handelt es sich um KANN-Regelungen. Es empfiehlt sich, frühzeitig mit dem zuständigen Finanzamt Kontakt aufzunehmen!

 

Fazit

Die wirtschaftlichen Beeinträchtigungen sind bereits jetzt enorm und die zukünftige Entwicklung ist nicht abschätzbar. Wir empfehlen, die angebotene Unterstützung anzunehmen, wenn dies erforderlich ist.

Auch wir als Lamm & Krespach Unternehmer Academy wollen unseren Beitrag leisten und bieten Unternehmern einen kostenfreien Strategie-Call im Wert von 397,00 € an, in dem wir mit unserer langjährigen Praxiserfahrung im Hinblick auf den Aufbau, die erfolgreiche Führung und das Verkaufbar Machen mehrerer Unternehmen dazu beitragen wollen, Unternehmen aus der Krise zu helfen.

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