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Dokumentarfilm von Sigrid Klausmann im Guckloch Kino

Es gab einen großer Besucherandrang bei dem Dokumentarfilm "Fliegen wirst du noch" von Sigrid Klausmann, mit 6 ausverkauften Vorstellungen an 3 Tagen und über 350 Kinobesuchern war die Vorstellung des Filmes im Furtwanger Guckloch Kino ein überwältigender Erfolg für alle Beteiligten.


















 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


Die aus Furtwangen stammende Sigrid Klausmann-Sittler stand nach allen Vorstellungen den sehr interessierten Kinobesuchern noch für Fragen zu dem gezeigten Film zur Verfügung.
An zwei Vorstellungen war auch der Schauspieler Walter Sittler (Produktionsleiter von "Fliegen wirst du noch") anwesend.
Die Moderation des Events wurde an allen Abenden von Günter Bäuerle (Guckloch Furtwangen) übernommmen.

Kurzbeschreibung des Dokumentarfilmes:


Geboren in der untergehenden Sowjetunion, durch einen Unfall um die halbe Kindheit und seine Chancen gebracht, träumt Jurij einen waghalsigen Traum. Fliegen wirst du noch ist die Schicksalsgeschichte eines jungen Kasachen auf der Krim, dessen Leben eine unerwartete neue Richtung nimmt, seit er sich auf Stelzen gestellt hat.


Dabei gerät er ausgerechnet mit dem Entdecker seines schöpferischen Talents und Leiter einer Stelzengruppe immer tiefer in Konflikte. 

Der Dokumentarfilm zeigt die Kraft die Jurij aus dem künstlerischen Schaffensprozess schöpft und erzählt darüber hinaus vom bedingungslosen Rückhalt durch seine Familie, die alles aufgegeben hat um ihn zu retten. Und das in einem Land, in dem die Trümmer des ehemaligen Sowjetreiches noch lange nicht aufgeräumt sind...




Bilder aus dem Film:
                           

                             Jurijs Elternhaus

 

                              Jurij als Cowboy

   
  
                                Tanzgruppe

 

                              Jurij mit Maske

 

 


Noch einige Hintergrundinformationen von Sigrid Klausmann wie es zu diesem Film kam:

Ich bin im Jahre 2002 auf die Geschichte gestoßen. Ich war vor den Dreharbeiten bereites mehrmals als Dozentin für Moderner Tanz in Jevpatorija beschäftigt, in einem kleinen Team von Tanz-Kollegen aus Ludwigsburg, der Partnerstadt von Jevpatorija. 2003 lernte ich den Freund einer langjährigen Schülerin von mir kennen, Frank Pfeiffer, 2. Regisseur und Kameramann. Er steckte gerade mitten in seinem Diplomfilm an der Filmakademie und war von Anfang an von der Idee überzeugt. Wir fuhren im September 2003 zwei Wochen zu Recherchen und drehten damals schon 30 Bänder – jeden Tag war etwas los. Danach veränderte sich viel im Leben unseres Protagonisten: er flog aus der Gruppe, seine Freundin wurde schwanger. Ohne Geld, ohne Arbeit, ohne Stelzen lebten sie bei Jurijs Eltern auf der Datscha, einer ewigen, absurden Baustelle. Im Mai/Juni 2005 reisten wir für vier Wochen zum Hauptdreh wieder hin. Danach musste ich wochenlang die vielen O-Töne übersetzen lassen und der Schnitt mit 80 Bändern Rohmaterial dauerte fast ein halbes Jahr, bis Februar diesen Jahres, mit Pausen dazwischen... Aber es hat sich gelohnt!

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