Schädlingsbekämpfung

Hausschwammbekämpfung

Der Echte Hausschwamm (Serpula lacrimans) ist der gefährlichste und am schwierigsten zu bekämpfende Holzzerstörer in Gebäuden. Die große Gefährlichkeit des Hausschwamms resultiert aus den Besonderheiten in seinen Lebensbedingungen. Eine große Rolle spielt dabei die Tatsache, dass der Echte Hausschwamm für seine Entstehungen und Ausbreitung eine wesentlich niedrigere Holzfeuchte benötigt als die anderen Gebäudepilze.          
        

                         

 

                          

            Fruchtkörper des "Echter Hausschwamm"         


Die für die Entwicklung optimale Holzfeuchte liegt zwischen 30 und 40%. Diese verhältnismäßig niedrige Holzfeuchte ist einer der Gründe für sein gegenüber anderen Holzfäulen häufiges Auftreten. Der Echte Hausschwamm bevorzugt Nadelholz und wächst im Temperaturbereich von 3°C bis 26°C. Dementsprechend liegen die optimalen Wachstumstemperaturen relativ niedrig, nämlich zwischen 18°C und 22°C. Das Myzel des Hausschwamms ist empfindlich gegen Temperaturen über 28°C und gegen Zugluft.


                              

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Fruchtkörper produzieren einen typischen zimtfarbenen Staub, der aus mikroskopisch kleinen, nierenförmigen Sporen besteht.
 

 

                            
      

             Myzel im Erdreich                                                                               


Dies erklärt seine oft versteckte Lebensweise, was als Grund dafür anzusehen ist, dass sich ein Befall unentdeckt über weite Bereiche ausbreiten kann, ohne dass erste Befallszeichen sichtbar werden. 

Nach genauer Befallseingrenzung ist der Ausbau von Hölzern im Befalls und Sicherheitsbereich gem. DIN68 800 notwendig. Mauerwergsflächen müssen freigelegt werden (Putz abschlagen, Fugen auskratzen), um eine Bekämpfung im Mauerwerk zu ermöglichen.

                            

          

 

 

 

 

 

 

 Freigelegtes Mauerwerk mit Mauerwerkspacker                             Behandlung im Schaumverfahren

Eine Bekämpfung im Mauerwerk erfolgt mittels Druckinjektion. Hierzu werden spezielle Mauerwerkspacker eingesetzt, um das befallene Mauerwerk mit Schwammbekämpfungsmittel zu verpressen. Bodenflächen, Gewölbe oder auch Wände die einen geringeren Durchmesser als 11 cm haben, können im Schaumverfahren unter Beachtung der baulichen Gegebenheiten substanzschonend behandelt werden. 

Die Grundlage unserer Ausführung ist für Zimmerei- und Holzbauarbeiten:

  • DIN 18334

und für Bekämpfungsmaßnahme "echter Hausschwamm":

  • DIN 18334
  • DIN 68 800 Teil 1-5
  • DIBT Deutsches Institut für Bautechnik Berlin
  • WTA Merkblatt 1/87, 1-2-91 und 1-3-91
  • RAL
  • VOB Teil B und C

     

Derartige Maßnahmen sollten nur von qualifizierten Fachfirmen ausgeführt werden. Unsere jahrelange Erfahrung garantiert Ihnen auch hartnäckigen Hausschwammbefall in den Griff zu bekommen.

Wir sichern Ihnen eine prompte und zuverlässige Planung, Ausführung und Fertigstellung zu.



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