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Sigrid Klausmann

Das Guckloch Furtwangen zeigte im Oktober:  

Lisette und ihre Kinder

 

Ein Dokumentarfilm  von Sigrid Klausmann

Sigrid Klausmann und Lisette waren an beiden Vorstellungen persönlich anwesend und konnten  ca. 120 Besucher im Furtwanger Guckloch Kino begrüßen.

Bericht vom Südkurier am 11.10.2010

 

Freude am eigenen Werk

Ausgebucht war das Guckloch-Kino beim Film „Lisette und ihre Kinder“, über den anschließend lebhaft diskutiert wurde

Es war schon ein ungewöhnlicher Kinoabend im Guckloch. Kein Platz war mehr frei, als die Regisseurin Sigrid Klausmann, die aus Furtwangen stammt, zusammen mit ihrer Protagonistin Lisette Siek-Watter zur Vorführung des Dokumentarfilms „Lisette und ihre Kinder“ gekommen war. Die Zuschauer waren beeindruckt von dem Film, der Lisettes letztes Arbeitsjahr vor der Pensionierung zeigt.

Liebevoll und genau beobachtet, zeigt der Streifen das Leben in dem kleinen Kindergarten. Ein ganzes Jahr lang hatte Sigrid Klausmann gedreht. Rund 140 Stunden Filmmaterial kamen zusammen, aus dem der 75-Minuten-Film herausgefiltert wurde. Sigrid Klausmann gelang ein ungewöhnlicher Film über eine ungewöhnliche Frau.

33 Jahre lang leitete Lisette den kleinen Kindergarten, der in Stuttgart-Vaihingen von einer Elterninitiative getragen wird. Höchsten zwölf Kinder können aufgenommen werden. Die drei Kinder des Ehepaares Klausmann-Sittler besuchten diesen Kindergarten, deshalb kannte man sich schon vor Beginn des Projektes gut. Eindrucksvoll wurde dargestellt, wie genau Lisette die Kleinen beobachtet, auf ihre Wünsche und Bedürfnisse eingeht, ihnen in heimeliger Atmosphäre den Rahmen zur Entwicklung gibt.

Eltern fürchten zunehmend, ihre Kinder seien nicht ausreichend auf die Schule vorbereitet, dieses Problem sprach Erika Kipper, Leiterin des Kindergartens Regenbogen, an. Auch Lisette hatte diese Erfahrungen gemacht. Freilich seien die Kinder gut gerüstet, wenn sie ihre Kreativität und soziale Kompetenz im Kindergarten entwickeln können, das fand sie wichtiger als Schreibübungen. Kritisch beurteilte die Erzieherin die ausufernden Sicherheitsvorschriften. „Man kann alles zudecken mit Sicherheitsdenken, die Kinder müssen was erleben“.

So sah man sie im Film beim Sägen und Hämmern, Klettern und Balancieren. Beifall erhielt Sigrid Klausmann für ihre Kritik am System der Entlohnung: „Es ist ungerecht, dass gerade dort, wo die Grundlagen für die Entwicklung der Kinder gelegt werden, so schlecht bezahlt wird“. Mit Blumen bedankte sich Guckloch-Vorsitzender Günther Bäuerle bei Klausmann und Siek-Watter für den anregenden Abend.

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