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25 Jahre Guckloch Kino Furtwangen

Südkurier vom 18.10.2011

Aus der Not eine Tugend gemacht

Guckloch-Kino in Furtwangen vor 25 Jahren gegründet

Furtwangen (dil) Vor etwas mehr als 35 Jahren schloss der „Friedrichsbau“ in Furtwangen seine Pforten, und die Stadt stand nach rund 65 Jahren ohne Kino da. Diesen Zustand zu ändern hatte sich kurz darauf eine kleine Gruppe von Kinofans zum Ziel gesetzt. Mit Erfolg, denn nun konnten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des „Gucklochkinos“ das 25-jährige Jubiläum feiern.

Der Vorsitzende Günther Bäuerle freute sich über die Anwesenheit einiger Protagonisten der Gründerzeit: Karl-Heinz Schiedel als damaliger Vorsitzender des Stadtjugendrings hatte für die ersten Impulse und für den Kontakt zur Villinger „Guckloch“-Gruppe gesorgt. Auch Dieter Krauß, damaliger Vorsitzender in Villingen, der als Mitglied der Geschäftsleitung der Filmförderung Baden-Württemberg mittlerweile sein Hobby zum Beruf gemacht hat, gratulierte den Furtwanger Filmfreunden.

„Sie haben aus der Not eine Tugend gemacht“, meinte Bürgermeister Josef Herdner mit Blick auf den Anlass der Gründung und dankte den Guckloch-Machern, „dass Sie durchgehalten haben.“ Dabei war die Geschichte alles andere als einfach: In wechselnden Spielstätten wurden die Filme gezeigt, ehe man in den Räumen des ehemaligen Postkraftwagenhofes eine ideale Bleibe gefunden hatte.

Der Weg in die Selbständigkeit nahm auch einige Zeit in Anspruch. War das Furtwanger kommunale Kino zunächst noch ein Teil des Villinger Gucklochs, gab schließlich ein technischer Grund den Anlass für die Trennung. „Die Villinger stellten auf 35-Millimeter-Technik um und das konnten wir uns schlicht und einfach nicht leisten“, so Günther Bäuerle in seinem Rückblick. Und so gibt es seit 1. Januar 2000 den selbständigen Furtwanger Verein. All diese Stationen können nachgelesen werden in dem Jubiläumsbuch, dessen 128 Seiten in akribischer Seite von einem Redaktionsteam des Gucklochs zusammengestellt wurden. Das Buch ist über die Aktiven des Kinos zu beziehen.

Aber schließlich war man auch zum Feiern zusammengekommen, und was wäre eine bessere Form für Filmfreunde, einen solchen Anlass zu begehen, als eine besondere Filmvorführung? Mit Günter A. Buchwald aus Freiburg hatten die Filmfreunde einen der weltbesten Stummfilmpianisten verpflichtet, der weltweit tätig ist und es im Jahr auf rund 70 bis 100 Auftritte bringt. Kongenial sorgte er für eine unglaublich einfühlsame musikalische Begleitung des Films „Ausgerechnet Wolkenkratzer“ mit Harold Lloyd aus dem Jahre 1923. Das Publikum war sowohl begeistert von der quirligen Komödie als auch vom Musiker.

Bilder vom Jubiläumsabend:

Jubiläum 25 Jahre Guckloch Kino
Jubiläum 25 Jahre Guckloch Kino
Jubiläum 25 Jahre Guckloch Kino
Jubiläum 25 Jahre Guckloch Kino
Jubiläum 25 Jahre Guckloch Kino
Jubiläum 25 Jahre Guckloch Kino
Jubiläum 25 Jahre Guckloch Kino
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Jubiläum 25 Jahre Guckloch Kino
Jubiläum 25 Jahre Guckloch Kino
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Jubiläum 25 Jahre Guckloch Kino
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