Weinprinzessin
Bianka Herbstritt ist die neue Breisgauer Weinprinzessin

Mittwoch, 19. April 2017 - 21:15

Bianka Herbstritt ist die neue Breisgauer Weinprinzessin

Sie trinkt gerne Wein und trägt gerne Dirndl: Bianka Herbstritt aus Glottertal ist die neue Breisgauer Weinprinzessin. Die 19-Jährige ist Winzertochter und weiß, wie viel Arbeit hinter dem Weinprodukt steht.

  1. Bianka Herbstritt Foto: Salome Berblinger

 

 

"Es waren zwei hervorragende Kandidatinnen – leider kann nur eine gewinnen", sagt Dietrich Jörger, Bereichsvorsitzender Breisgau des Badischen Weinbauverbandes. Beide Kandidatinnen hätten sehr viel Fachwissen mitgebracht.

Ausschlaggebend sei Herbstritts Art gewesen: Sie sei ganz locker und natürlich vor der neunköpfigen Jury gewesen. "Sie war souverän und hat die Antwort immer auf den Punkt getroffen", sagt Magdalena Malin, die im Juni zur Badischen Weinkönigin gekürt wurde. Herbstritt musste neun Fragen beantworten.
 

"Ich war mit meiner Schwester auf Tour und sie ist mir ein gutes Vorbild"Bianka Herbstritt

Was sind die Besonderheiten am Breisgauer Weinbau? Was ist ein Winzersekt? Fragen, die für Herbstritt ein Kinderspiel sein dürften. Ihre Eltern sind Voller werbswinzer und ihre Schwester Annette Herbstritt war schon Breisgauer und Badische Weinprinzessin. Das Prinzessinnen-Gen liegt also in der Familie. "Ich war mit meiner Schwester auf Tour und sie ist mir ein gutes Vorbild", erzählt sie nach der Wahl.

"Das i-Tüpfelchen war das Wein bestimmen", sagt Malin. Dabei kam es Herbstritt gelegen, dass sie zufällig ihre Lieblingsweinsorte bestimmen sollte: Weißburgunder trinkt sie besonders im Sommer gerne.

Mit ihrem familiären Hintergrund und ihrem persönlichen Interesse am Wein ist Herbstritt wie geschaffen für das Amt der Weinprinzessin. Sie möchte, wie sie sagt, "Botschafterin" für den Breisgauer Wein sein und ist gespannt auf die Erfahrungen, die sie sammeln wird. Sie freut sich besonders darauf, viel rumzukommen. "Auf Weinfesten trifft man mich eh fast immer", sagt sie und lacht. Sie wünscht sich außerdem, dass die Leute auf sie zukommen, und möchte mit vielen ins Gespräch kommen – also nicht nur mit dem Weinglas auf der Bühne stehen und lächeln.

Ob eine Königinnenkarriere für sie in Frage kommt, weiß sie noch nicht. "Ich lass das auf mich zukommen – will es aber nicht ausschließen", sagt Herbstritt.

Im kommenden Jahr wird Herbstritt im Beruflichen Schulzentrum Waldkirch ihr Abitur machen. Sorgen, dass ihr das Amt während der Schule zu viel werden könnte, hat sie keine. Im Gegenteil: Sie sieht es als großen Vorteil, dass sie nicht an eine Arbeitsstelle gebunden ist. An den Wochenenden habe sie frei und könne ihrem Amt gerecht werden.

Quelle BZ 

Weinprinzesin
Lena Grodel, neue Breisgauer Weinprinzesin

Mittwoch, 19. April 2017 - 21:15

 

Lena Grodel, neue Breisgauer Weinprinzessin

 

Im bürgerlichen Leben ist Lena Grodel Industriekauffrau. Jetzt wurde die 23-jährige Köndringerin zur Breisgauer Weinprinzessin gekrönt. Welche Weine sie mag, verrät sie im Interview:

Lena Grodel Foto: Patrik Müller

Die Oma ihres Freundes ist schuld. Sie weckte in Lena Grodel das Interesse an Wein, an der Arbeit im Rebberg, an Müller-Thurgau und Mostgewichten. "Es hat angefangen vor zwei Jahren", erzählt Lena Grodel kurz nach ihrer Wahl zur neuen Breisgauer Weinprinzessin. "Über den Familienverbund wird man mit reingenommen, die Herbstzeit ist für die Oma ja die aufregendste Zeit – und so fängt man an, Fragen zu stellen."

 

Sie ist keine Winzertochter

Für die 23-jährige Industriekauffrau, die aus Buchholz stammt und seit zwei Jahren mit ihrem Freund Roben Reif in Köndringen lebt, war Wein früher noch kein großes Thema – sie ist keine Winzertochter, die als Kind zwischen Holzfässern herumtobte und mit der Rebschere in der Hand aufwuchs. "Ich habe abends ganz gerne mal ein Glas getrunken, aber mich noch nicht so intensiv dafür interessiert wie jetzt", sagt sie.

Der Gedanke, sich als Weinprinzessin zu bewerben, entwickelte sich langsam. Wenn sie mit dem Auto durch die Gegend fuhr, sah sie an Ortseingängen Fotos von Weinhoheiten. Bei einer Weinwanderung hörte sie, dass noch eine Prinzessin gesucht wird. Und irgendjemand im Freundeskreis sagte dann: "Die Lena kann das doch machen."
 
Die Entscheidung war knapp

Zuerst war sie skeptisch, erzählt Lena Grodel bei ihrer Vorstellung als Weinprinzessin am Donnerstag. "Ich habe gedacht: Oje, ich arbeite doch." Sie überlegte, ob sie das alles zeitlich hinkriegen würde – Weinproben moderieren, Weinfeste eröffnen, auf Weinmessen lächeln. Dann entschied sie sich. Und sagte zu.



Manchmal sind es kleine Dinge, die so eine Wahl entscheiden.Vorgängerin Isabella Vetter


Sie hatte eine Konkurrentin bei der Wahl im Alten Rathaus in Emmendingen. "Die Entscheidung war knapp", sagt Dietrich Jörger, Winzer und Bereichsvorsitzender für den Breisgau. "Sie hat das, was wir gesucht haben: Sie vereint das Junge, Ansprechende und Moderne mit Fachwissen, einer charmanten Art und selbstsicherem Auftreten", sagt Isabella Vetter – die 22-jährige Bleichheimerin ist Grodels Vorgängerin und stieg im Juni zur Badischen Weinkönigin auf. Sie sagt auch: "Manchmal sind es kleine Dinge, die so eine Wahl entscheiden."



40 Termine in den nächsten Monaten

Die Kandidatinnen mussten Weinfragen beantworten: Was für Weinsorten gibt es im Breisgau? Welche Themen beschäftigen die Winzer gerade? Dann bekamen sie einen Weißburgunder eingeschenkt, mussten ihn trinken – und ihn fachkundig beschreiben. "Von der Farbe her war es ein helles Gelb, ein frisches Gelb, ein klares Gelb. Der Geruch war fruchtig, es war ein frischer Wein. Und geschmacklich war es ein Wein, der lange im Gedächtnis bleibt, der gut auf der Zunge lag und im Abgang ein bisschen säuerlicher war."

Auf Lena Grodel kommen in den nächsten Monaten rund 40 Termine zu. "Ich bin gespannt, was mich erwartet", sagt sie. Die Industriekauffrau, die bei der Emmendinger Medizintechnikfirma Inomed in der Personalabteilung arbeitet, wird in Zukunft noch weniger Zeit für ihre Hobbys haben: Fitness und ihre Tiere – Kaninchen, Hühner und Enten.

"Wir hatten auch mal Schweine", sagt die neue Weinprinzessin.Bei der Standardfrage an Weinprinzessinnen hält sie sich zurück. Frau Grodel, was trinken Sie am liebsten? "Ich habe keine Vorlieben", sagt sie. "Ich mag eher süßlichen Wein." Und welchen Wein empfehlen Sie den Weinfest-Besuchern? "Für Nichtkenner würde ich sagen: Müller-Thurgau – der ist leicht und frisch."

Weinfest
Super Weinfest, trotz Wetter

Mittwoch, 19. April 2017 - 21:15

"Super Weinfest, trotz Wetter"

Die Organisatoren ziehen nach vier Festtagen in der Innenstadt ein positives Fazit / Polizei spricht von ruhigem Wochenende.

Traditionell der Abschluss des Weinfestes: das Feuerwerk am Montagabend. Foto: Dieter Erggelet

EMMENDINGEN. Mehr als 50 000 Besucher, um die 10 000 entkorkte Flaschen: Das Fazit der Weinfest-Organisatoren Andrea Schlenk und Andrea Jörger fällt positiv aus – obwohl es vereinzelte Regenschauer gab. "Es war ein super Weinfest, trotz Wetter", sagt Schlenk. Auch die Polizei zeigt sich zufrieden. "In Anbetracht der Besucherzahlen", erklärt deren Sprecher Walter Roth, "kann man aus polizeilicher Sicht von einem ruhigen Wochenende sprechen."

"Die Winzer sind höchst zufrieden", sagt Andrea Schlenk am Dienstag. Sie und Andrea Jörger sind die Geschäftsführerinnen der Breisgauer Wein GmbH, die das Fest veranstaltet. 20 Weingüter und Winzergenossenschaften hatten in der Innenstadt ihre Stände aufgebaut. Das Fest ist beliebt: Wer mitmischen will, muss einen Gesellschafteranteil kaufen – und deren Zahl ist begrenzt. "Es gibt eine Warteliste, zwei Winzer wollen dazu", sagt Schlenk. "Vielleicht sind sie nächstes Jahr dabei, vielleicht nicht."
 

Weincocktails liegen im Trend


Vor allem leichte Sommerweine gingen gut. Burgunder zum Beispiel, Rivaner, Müller-Thurgau. "Rotwein hat man nicht so oft in den Gläsern gesehen", sagt Jörger. Auch Weincocktails liegen im Trend: Ein Weingut mischte den Wein mit einer Fruchtmousse aus eigenen Beeren, ein anderes versetzte Secco mit Chilischoten – und verkaufte ihn gut gekühlt. Jörger: "Man muss mit der Zeit gehen. Die jüngere Generation fordert das."

Winfried Kretschmann ist 67. Auch er stellte dem Weinfest nach seinem Besuch am Montag ein positives Zeugnis aus. "Er hat gesagt: ’Sie han e schönes Fest’", erzählt Andrea Schlenk. "Er hat sich das Feuerwerk angeguckt und ist noch eine halbe, dreiviertel Stunde geblieben."


Sie und Jörger führen eine interne Mängelliste. Auf der stehen etwa 35 Punkte, die im nächsten Jahr verbessert werden sollen. Die Absperrgitter im Goethepark zum Beispiel sind mit Kabelbindern verbunden, die immer wieder aufgezwickt werden, hier könnten Ketten eine Lösung sein. "Auf der Liste stehen aber auch Kühlwagen, die an einem Standort nicht so gut aussehen – oder Palmenkübel, die um einen Meter verschoben werden sollen", sagt Schlenk. Die Planungen fürs nächste Weinfest laufen schon, die erste große Nachbesprechung mit den Winzern soll im Oktober stattfinden – wenn die fertig geherbstet haben.

Die Organisatoren hatten einen privaten Sicherheitsdienst beauftragt, zwölf Security-Leute patrouillierten. Dazu kamen Polizeibeamte, die im Einsatz waren. "Wir haben nur wenige Straftaten rund um das Festgelände verzeichnet", sagt Polizeisprecher Roth. "Es gab zwei Körperverletzungsdelikte, die zum Teil auf vorangegangenen Alkoholkonsum zurückzuführen sind." Außerdem kam es rund um das Festgelände vereinzelt zu Ruhestörungen durch "jugendliche Gruppierungen" – vor allem im Stadtpark. Zum Teil, erzählt Roth, mussten die Beamten Platzverweise aussprechen.

Quelle: BZ 

Hoheitentour
Weinhoheiten zu Besuch im Breisgau

Mittwoch, 19. April 2017 - 21:15

Weinhoheiten zu Besuch im Weinland Breisgau - Tour durch das Weinbaugebiet absolviert.

Auch in diesem Jahr hat die Breisgauer Wein GmbH mit der amtierenden Breisgauer Weinprinzessin 2015/2016 Lena Grodel und der ehemaligen badischen Weinprinzessin 2015/2016 Annette Herbstritt kürzlich zur Weinhoheiten Tour durch das Weinbaugebiet Breisgau eingeladen.

Tour Beginn war in Köndringen, der Heimat von Lena Grodel.
Bei der Winzergenossenschaft gab es zuerst einen Sektempfang mit belegten Häppchen sowie ein Muskateller, dazu wurde Schichtnougat von der Schokoladenmanufaktur Herget gereicht.
Walter Förschler mit seinem Team freut sich sehr über soviel Hoheitenbesuch.
Danach ging es an den südlichen Zipfel des Breisgaus in das Wildtal zum Weingut Kaltenbach.

Dort wurden die Hoheiten mit einem herzlichen Empfang von Christine und Bernhard Kaltenbach begrüßt und es gab eine Führung über das Anwesen sowie eine kleine Wanderung in die Reben und eine Weinprobe.

Weiter ging es zur Winzergenossenschaft Glottertal die Heimat von Annette Herbstritt.
Zuerst wurde der Verkaufsraum der Winzergenossenschaft begutachtet, danach ging es in die Weinberge des Glottertals. Von hier konnte man die herrliche Aussicht und das tolle Wetter genießen.

Weiter führte die Fahrt entlang der Badischen Weinstraße durch die herrliche Region, wo beim Heubergturm in Ettenheim das nächste Etappenziel erreicht wurde. 
Die Winzergenossenschaft Ettenheim empfing mit einem Secco Muscaris herzlichst.
Ein paar Worte zur aktuellen Situation im Weinberg wurden ausgetauscht.
Dann ging es nach oben auf den Aussichtsturm. Von hier aus wurde nochmals das komplette Weinland Breisgau gezeigt.

Zum Abschluss ging es dann nach Grafenhausen, in die Strauße des Bereichsvorsitzenden Dietrich Jörger. Beeindruckt von der Landschaft, den Weinen und den Menschen des Breisgaus, kehrten die Hoheiten nach einem lehrreichen und erlebnisreichen Tag in ihre Heimat zurück.

Mit dabei waren:
Lena Grodel aus Köndringen
Breisgauer Weinprinzessin 2015/2016

Anette Herbstritt aus dem Glottertal
Badische Weinprinzessin 2015/2016

Melissa Fünfgeld aus Laufen 
Badische Weinprinzessin 2015/2016 Markgräler Weinprinessin 2014/2015

Marina Bläsi
Markgräfler Weinprinzessin 2015/2016
Yasmin Isele aus Wasenweiler
Kaiserstuhl / Tuniberg Weinprinzessin 2015/2016

Eva Harter
Ortenauer Weinprinzessin 2015/2016

Svenja Wanielik
Kraichgauer Weinprinzessin 2016/2017

Stefanie Keller 
Weinprinzessin Badische Bergstraße 2016/2017

Barbara Brendler, Andrea Jörger
Geschäftsführung der Breisgauer Wein GmBH

(Presseinfo: Breisgauer Wein GmbH)

 

 

Hoheitentour
Weinhoheiten zu Besuch im Breisgau

Mittwoch, 19. April 2017 - 21:15

Weinhoheiten sammeln Fachwissen

Die badische Weinkönigin und sechs Weinprinzessinnen aus ganz Baden im Weinort Buchholz.

  1. Weinhoheiten auf Tour – hier auf dem Weingut Franz-Xaver (Fam. Schwehr-Schüssele) in Buchholz. Foto: Ringwald

 

 

 

WALDKIRCH (cri). Einmal im Jahr laden die Breisgauer Winzer die Badischen Weinhoheiten zu einer Tour in ihren Bereich. Jetzt war es wieder soweit, die Breisgauer Weinprinzessin Isabella Vetter, seit Anfang Juni auch Badische Weinkönigin, lud ihre Kolleginnen zu einer Tour durch den Breisgau.

Mit dabei waren ihre beiden Prinzessinnen Annette Herbstritt (Glottertal) und Melissa Fünfgeld (Sulzburg), die beiden ehemaligen Badischen Weinprinzessinnen von 2014/15 Carolin Holzmüller (Weingarten bei Karlsruhe) und Larissa Zentner (Durbach) sowie die Bereichsprinzessinnen Carolina Gieringer (Ortenau) und Verena Ambs (Kaiserstuhl-Tuniberg).

Start der Tagestour war der Heimatort von Isabella Vetter, Bleichheim. Von dort ging es mit dem Bus nach Buchholz zum Weingut Franz-Xaver und in die Winzergenossenschaft. Das Mittagessen nahmen die sieben Hoheiten im Haus Kilkus (Rebhisli) im Buchholzer Rehberg mit seinem herrlichen Ausblick ein. Im Weingut Franz-Xaver wurden die sieben Damen von Anita Schwehr-Schüssele und ihrem Sohn Simon mit einem Fruchtcocktail begrüßt. Familie Schwehr-Schüssele bewirtschaftet im Breisgau rund zehn Hektar Reben, die über das eigene Weingut vermarktet werden.

Von Buchholz aus ging es zum Weingut Weber nach Ettenheim. Auf dem "Grafenhof" des Bezirksvorsitzenden Dietrich Jörger in Kappel-Grafenhausen klang die Tour dann beim gemeinsamen Grillen aus.

Quelle: BZ

Badische Hoheiten
Badische Weinhoheiten auch aus dem Breisgau

Mittwoch, 19. April 2017 - 21:15

Isabella Vetter aus Bleichheim ist Badische Weinkönigin

 

Isabella Vetter ist 22 Jahre alt, Bankangestellte, mag liebliche Weine – und wurde jetzt in Freiburg zur Badischen Weinkönigin ernannt. Ihre Prinzessinnen kommen aus Sulzburg und Glottertal.

  

Weinprinzessin Annette Herbstritt (links) und Weinprinzessin Melissa Fuenfgeld (rechts) lächeln mit der neuen Weinkönigin Isabella Vetter (22). Foto: dpa

 

Vetter wird den badischen Wein zwölf Monate lang im In- und Ausland repräsentieren. Ihr zur Seite stehen die beiden Weinprinzessinnen Melissa Fünfgeld (23) aus Sulzburg-Laufen im Markgräflerland und Annette Herbstritt (23) aus Glottertal bei Freiburg. Vetter ist als Weinkönigin Nachfolgerin der 21 Jahre alten Weinwirtschaftsstudentin Josefine Schlumberger aus Sulzburg. Insgesamt hatten sich nach Angaben der Wahl-Veranstalter fünf junge Frauen beworben.

"Ich bin im Weinberg aufgewachsen", sagt Isabella Vetter. Ihre Eltern sind Nebenerwerbswinzer und bewirtschaften 1,6 Hektar Reben im Bleichtal; ihr Vater ist der Bleichheimer Ortsvorsteher Patrik Vetter. Vor einem Jahr war Isabella Vetter in Emmendingen zur Breisgauer Weinprinzessin gewählt worden. An diesem Job, sagte sie damals, reize sie die Vielfältigkeit – und das "Vertreten eines sehr guten Weines, der aber leider nicht so bekannt ist."

Sie selbst mag es lieblich: "Zu süßem Wein sage ich nie Nein", erklärt sie. Sie mag aber auch Bier, wie sie nach ihrer Wahl vor einem Jahr erzählte – nur Weizen müsse es nicht unbedingt sein.

Schon damals, wenige Stunden nach ihrer Wahl zur Breisgauer Weinprinzessin, sagte sie, dass sie sich durchaus vorstellen könne, sich in einem Jahr als Badische Weinkönigin zu bewerben.

 

Quelle: BZ

Weinfest
43. Breisgauer Weinfest Wieder purzelt der Fest-Rekord

Mittwoch, 19. April 2017 - 21:15

Wieder purzelt der Fest-Rekord

Beim Breisgauer Weinfest purzeln Jahr für Jahr die Rekorde: Auch 2014 wird, trotz des verhaltenen Auftakts, als das am besten besuchte Jahr in die Geschichte der Veranstaltung der Breisgauer Winzer eingehen.

  1. Vor allem bukettreiche Weine standen hoch in der Gunst der Weinfest-Besucher. Foto: Zimmermann

 

 

Deutlich mehr als 50 000 Weinfreunde genossen vier Tage lang in der Emmendinger Innenstadt die flüssigen Produkte aus den Rebhängen zwischen Oberschopfheim und dem Glottertal. Vor allem der Samstag erwies sich mit der SWR 3-Dancenight als zugkräftig vor allem für jüngeres Publikum.

Kein Wunder, dass das Organisationsteam der Breisgauer Wein GmbH beim Pressetermin am Dienstag strahlte aber auch deutliche Erschöpfungstendenzen zeigte: "Alles un alli gschafft!", seufzte Barbara Brendler, die allerdings noch einen Berg von Arbeit vor sich hat. Bis Weihnachten wird sie sich mit den Abrechnungen beschäftigen, während ihre Geschäftsführer-Kolleginnen Andrea Schlenk und Andrea Jörger nach den Rund-um-die-Uhr-Einsätzen während der Festtage erst einmal durchschnaufen können.

Die Festbilanz fällt rundum positiv aus. Der Publikumszuspruch, vor allem am Samstag, war einmal mehr "rekordverdächtig". Zwar gibt es noch keine offiziellen Zahlen, doch die "Druckete" im Weindorf zwischen Marktplatz, Kirchplatz und Landvogtei sprach Bände. Auch der Montag, traditionsgemäß der Tag der Emmendinger, übertraf alle Erwartungen. Spätestens vor Beginn des spektakulären Feuerwerks gab es kaum mehr freie Plätze. Mehr als 10 000 Flaschen mögen es wohl gewesen sein, die insgesamt entkorkt wurden. Dabei standen bukettreiche und liebliche Weine besonders hoch in der Gunst der Genießer. "Es war ein Wetter für Weintrinker", sagte Andrea Jörger, "nicht zu heiß und nicht zu kalt." Gewürztraminer, Muskateller und Weißherbst kamen besonders gut an, aber auch Sekte und Seccos, die die Breisgauer reichlich im Angebot hatten. Manch einer musste an den Festabenden noch rasch für Nachschub sorgen, weil die Bestände schon zur Neige gingen.



Ungewöhnlich für eine Massenveranstaltung: Es gab keinerlei negative Vorkommnisse. Sowohl Polizei als auch Sicherheitsdienst, der starke Präsenz zeigte, hatten wenig zu tun, um wie noch in früheren Jahren betrunkene Randalierer zur Räson zu ziehen. Auch für die nächtlichen Säuberungsaktionen von Standbetreibern und Bauhof gab es viel Lob. "Die Stadt war morgens immer wieder blitzsauber", so Andrea Schlenk, die auch die Arbeit der A-Jugend der SG Wasser-Kollmarsreute hervorhob. Die Jung-Kicker sammelten und entsorgten Flaschen, schoben Kühlwagendienst und stellten zusätzliche Bänke und Tische auf, wenn der Platz wieder einmal nicht reichte.

Nach dem Fest ist vor dem Fest. Schon 46 Punkte hat Andrea Schlenk auf ihrer internen Mängelliste. "Es gibt nichts, was man nicht noch besser machen könnte". Tipps und Anregungen von Besuchern und Winzern werden fleißig notiert und im nächsten Jahr umgesetzt. Und auch die Weinprinzessin wird 2015 einen neuen Regenschirm bekommen. Versprochen.

 

Quelle: BZ

Weinprinzessin
Isabella Vetter ist jetzt Breisgauer Weinprinzessin

Mittwoch, 19. April 2017 - 21:15

Isabella Vetter ist jetzt Breisgauer Weinprinzessin

Sie ist 21 Jahre alt und Bleichheimerin. Sie mag Ruländer, Weißburgunder und Muskateller – und kann mit Weizenbier gar nichts anfangen: Isabella Vetter wurde in Emmendingen zur Breisgauer Weinprinzessin gekrönt.

  1. Isabella Vetter, die neue Weinprinzessin für die Region Breisgau Foto: Patrik Müller

 

 

Niemand hat sie gefragt, ob sie Prinzessin werden will. Isabella Vetter ist selbst auf die Idee gekommen. "Ich habe es mir immer wieder überlegt", sagt sie, "es hat nie gepasst. Mal wegen der Schule, mal wegen dem Studium. Ich wollte das aber richtig machen." Jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen: Die 21-jährige Bleichheimerin wird die nächsten 12 Monate als Weinprinzessin für die Region Breisgau werben.

Konkurrenz gab es keine: Isabella Vetter war die einzige Kandidatin. Zwei weitere Winzertöchter hatten kurzfristig einen Rückzieher gemacht, sagt Dietrich Jörger, Jury-Mitglied und Breisgau-Bereichsvorsitzender im Badischen Weinbauverband. "Aus persönlichen Gründen", erklärt er. Immerhin waren Hilferufe per Zeitung und Radio nicht nötig –vor einem Jahr hatte die Jury noch Schwierigkeiten, Kandidatinnen zu finden.
 

"Zu süßem Wein sage ich nie Nein."

Weinprinzessin Isabella Vetter

Die Eltern von Isabella Vetter sind Nebenerwerbswinzer und bewirtschaften im Bleichtal 1,6 Hektar Reben; ihr Vater ist der Bleichheimer Ortsvorsteher Patrik Vetter. "Ich bin von klein auf damit großgeworden", sagt sie, "je älter man wird, desto mehr probiert man – und so kommt eins zum anderen."

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Im Jahr 2011 legte sie ihr Abitur an der Heimschule in Ettenheim ab. Danach bewarb sie sich bei der Sparkasse in Freiburg – weil sie gerne mit Menschen zu tun hat, wie sie sagt, und weil Mathe ihr Lieblingsfach war. Zur Zeit absolviert sie ein Duales Studium an der Berufsakademie Lörrach, in einigen Wochen ist sie fertig.

In den nächsten 12 Monaten kommen etwa 50 bis 60 Termine im Weinprinzessinnen-Dirndl auf sie zu. An diesem Job, sagt sie, reize sie vor allem die Vielfältigkeit – und das "Vertreten eines sehr guten Weines, der aber leider nicht so bekannt ist. Die wenigsten wissen, dass der Breisgau einen hervorragenden Wein herstellt – im Bleichtal gibt es einen Müller-Thurgau, der seinesgleichen sucht."
 

Trompeterin im Musikverein Bleichheim


Sie selbst mag liebliche Weine. "Zu süßem Wein sage ich nie Nein", erklärt sie. "Ich trinke bevorzugt Ruländer von der WG Bleichtäler Winzer, an einem heißen Sommertag einen fruchtigen Weißburgunder – und zu einem guten Buch vor dem Kamin gerne einen Muskateller." Sie trinkt aber auch gerne Bier – nur Weizen muss nicht sein, sagt sie. In ihrer Freizeit geht sie Schwimmen und spielt Klavier – aber auch Trompete im Musikverein Bleichheim.

Die 21-Jährige ist in festen Händen. Ihr Partner wird sie bei ihrem Weinprinzessinnen-Job unterstützen: "Den habe ich schon vom Wein überzeugt", sagt Vetter. Wie es nach dem Prinzessinnenjahr für sie weitergeht, ist unklar: Sie kann sich aber durchaus vorstellen, internationale Weinwirtschaft zu studieren – oder sich als Badische Weinkönigin zu bewerben.


Quelle: BZ

Weinmesse_Ettenheim
Voller Erfolg bei der 16. Ettenheimer Weinmesse am 11. und 12. April in der Stadthalle.

Mittwoch, 19. April 2017 - 21:15

Voller Erfolg bei der 16. Ettenheimer Weinmesse am 11. und 12. April in der Stadthalle.  Viele Gäste und Weinfreunde haben die Ettenheimer Weinmesse besucht. Bei der Degustation konnten 95 Weine probiert werden. Die Gäste nutzten auch den Messerabatt.

 

 

 

Weinmesse_Ettenheim
Ettenheimer Weinmesse - Im Sommer soll es spritzig sein

Mittwoch, 19. April 2017 - 21:15

Im Sommer soll es spritzig sein

Bei der 16. Ettenheimer Weinmesse waren vor allem frische Sorten gefragt, besonders Weißweine und Seccos.

  1. Fachsimpeleien beim Wein – die Ettenheimer Weinmesse am vergangenen Wochenende Foto: Erika Sieberts

 

ETTENHEIM. Weinliebhaber möchten immer wieder Neues. Sie bleiben zwar den alten Gewächsen treu, aber eine Weinmesse zum Beispiel ist dazu da, einmal etwas auszuprobieren, was noch keinen Stammplatz im Weinregal hat. Bei der 16. Ettenheimer Weinmesse haben am vergangenen Wochenende zwei Winzergenossenschaften und vier Weingüter zum Probieren eingeladen.

Am Samstagabend waren die meisten Gläser mit Weißwein gefüllt, von den beiden Lagen Ettenheimer Kaiserberg und Münchweirer Kirchberg. Frische und spritzige Weine sind bei sommerlichen Temperaturen gefragt, sagen die Winzer, und in diesem Jahr geht es mit viel Sonne und Wärme los. "Ich habe für diesen Geschmack eine Cuvée zusammengestellt", sagt Andreas Bieselin. Vier Weine hat er dazu verwendet und mit seiner Assemblage einen bukettreichen Sommerwein mit Muskatnote auf die Flasche gezogen, den er "Weinlaune" nennt. Die Sorten, die er dazu verwendet hat, bleiben Geheimnis des Winzers. Sein besonderer Secco ist ein Grauburgunder.

Muskateller und Weißburgunder sind am Stand des Weinguts Isele am meisten gefragt. "Weiße Weine, gerne auch mit feinfruchtiger Note, verlangen die Gäste", bestätigt Florian Isele und vermeidet das Wort lieblich. Selbstverständlich muss heutzutage auch ein Secco im Sortiment sein: I-secco heißt er hier.



Beim Weingut Jäger ist der Nobling der Wein der Begierde. "Die Weinmesse ist dazu da, etwas auszuprobieren", sagt Winzermeister Joachim Jäger. "Frisch und aktuell soll das Angebot sein, und mit Nobling, Weißburgunder und unserem Secco ’Noblesco’ bedienen wir diese Ansprüche." Die Nachfrage nach Rosé und Rotwein sei an den beiden Messeabenden verhalten. Auch die Winzergenossenschaft Münchweier-Wallburg-Schmieheim spürt den sommerlichen Trend. Der 2012er Auxerrois, Kabinett, trocken ist mit einer Goldmedaille gekürt und geht zu 40 Prozent am Wochenende über den Tisch, sagt Philipp Ernst. "Der Wein passt ideal zum Spargel." Die Seccos der Mitgliedswinzer gibt es in weiß, rosé und rot.

Weißburgunder Premium heißt die Neuigkeit im Weingut Weber. Die Nachfrage nach dem großen Wein des Jahrgangs 2013 sei immens, heißt es am Stand. Das Wein- und Sektgut Weber hat ebenfalls einen Secco im Sortiment, der – wie sollte es anders sein – W-Secco heißt.
 

"Die Weinmesse ist dazu da, etwas auszuprobieren." Joachim Jäger
 

Muscaris heißt der beliebte Perlwein der Winzergenossenschaft Ettenheim. Ihn ergänzt der Erosecco als rotes Pendant. WG-Vorsitzender Dieter Jörger möchte keinen Wein herausheben. Er schwört auf die ganze Palette der Winzergenossenschaft. Mit den pilzwiderstandsfähigen Sorten (Piwis) sorgt die WG immer wieder für Schlagzeilen, und sie hält viel auf ihre Raritäten, unter denen sich auch ein 2009er Eiswein befindet.

Die Entwicklung im Weinberg und in den Kellern geht Dieter Jörger etwas zu schnell. "Die Weine brauchen mehr Zeit, um ihre Säure in eine gute Fruchtstruktur umzusetzen", sagt er. Dies werde vielen Weinen nicht mehr gewährt, auch weil die Keller wegen der geringen Lesemengen zusehends leer werden. "Ich bin sehr gespannt auf den 2013er-Jahrgang", sagt Jörger. Er präsentiere sich bei der Weinmesse als komplex und vielversprechend. Der 2014er fange bereits früh an zu treiben. Die Trockenheit stelle bei älteren Reben keine Gefahr für die Entwicklung dar. Bei Neupflanzungen könne sie jedoch zum Problem werden.

AUCH DAS NOCH

Vatikan an der Spitze


Für eine heitere Note bei der Eröffnung sorgt Bürgermeister Bruno Metz als Schirmherr der zweitägigen Weinmesse. Seine Recherchen hätten ergeben, dass in Deutschland pro Kopf 27 Liter Wein im Jahr konsumieren und damit weltweit an 27. Stelle liegen würden. Die Pole-Position in diesem Ranking nehme der Vatikan ein. Dort werden im Jahr pro Kopf 66,7 Liter Wein konsumiert.  

 

Quelle: BZ

 

Weinfest 2013
Ein Fest wie aus dem Bilderbuch

Mittwoch, 19. April 2017 - 21:15

Ein Fest wie aus dem Bilderbuch

Das 42. Breisgauer Weinfest hat bei optimalem Wetter wieder über 50 000 Besucher in die Emmendinger Altstadt gelockt.

  1. Kaskaden in rot, blau und gelb am Emmendinger Nachthimmel. Das Abschluss-Feuerwerk des Breisgauer Weinfests ist für viele Besucher ein Höhepunkt der vier Festtage. Foto: Dieter Erggelet

EMMENDINGEN. Mit seinen Besucherzahlen reicht das 42. Breisgauer Weinfest an das Rekordjahr 2011 heran. Über 50 000 Besucher verkosteten vier Tage lang 200 Weine und Sekte aus dem Anbaugebiet zwischen Oberschopfheim und dem Glottertal. "Es war ein Fest wie aus dem Bilderbuch mit optimalem Weinwetter", zog Mitorganisatorin Barbara Brendler am Dienstag ein positives Resümee. Die Ausdehnung des Festgeländes auf den Schlossplatz stieß bei den Festgästen auf eine überaus positive Resonanz.

"Wo wären all die Leute denn hingegangen, wenn wir den Schlossplatz nicht mit dazu genommen hätten", fragte sich Andrea Jörger. Denn "so viele Menschen wie nie" strömten nach Einschätzung von Andrea Schlenk vor allem am Freitag- und Samstagabend durch die Emmendinger Innenstadt. Das Wagnis, mit dem neuen Festplatz bewusst einen Kontrapunkt zu setzen, habe sich gelohnt. Die "Bier- und Cocktailinsel" inmitten des Weinfests habe "toll eingeschlagen" und soll nach Möglichkeit in den kommenden Jahren fortgeführt werden. "Wir wollten mit der Zeit gehen und auch Biertrinker nicht ausschließen", betonte Barbara Brendler. Selbst Puristen, die früher Bier auf dem Weinfest kategorisch abgelehnt hätten, äußerten sich positiv zum Probelauf.

Voll des Lobes war auch OB-Stellvertreter Joachim Saar, der beim Pressetermin den Organisatoren, Winzern und vielen Helfern im Hintergrund ausdrücklich für ihr Engagement dankte: "Sie haben einen sehr guten Eindruck für die Stadt und die Region hinterlassen". Ganz gleich ob Bauhof, Sicherheitsdienst, Rettungskräfte oder die "Heinzelmännchen" von der SG Wasser-Kollmarsreute – alle waren fast rund um die Uhr im Einsatz, um den Besuchern ein "unbeschwertes und friedliches Fest" zu ermöglichen, wie Saar betonte. Außer wenigen, bei Festen dieser Größenordnung wohl kaum vermeidbaren Reibereien (die BZ berichtete), habe es keine negativen Begleiterscheinungen gegeben. Den in den vergangenen Wochen durch Großveranstaltungen viel geplagten Anwohnern dankte Saar für ihr Verständnis. Nicht eine einzige Beschwerde über Ruhestörung habe es bislang beim Organisationsteam gegeben.

Positiv aufgenommen wurde das vielfältige und hochwertige Angebot der Breisgauer Winzergenossenschaften und Weingüter, die über 200 Weine und Sekte der verschiedensten Sorten und Lagen vom Verkosten anstellten. "Die Ausbauprofessionalität nimmt stetig zu", so Joachim Saar. Rund 10 000 Flaschen Wein dürften wieder über die Theken gegangen sein, eine genaue Zahl ist erst nach der Abrechnung möglich. Zu den Favoriten der Weinfest-Besucher zählten einmal mehr die lieblichen Sorten wie Müller, Muskateller oder Gewürztraminer, aber auch halbtrockene Sommerweine wie Weiß- oder Grauburgunder. Auch die Roten hatten ihre Fans, wie den OB-Stellvertreter, der die Breisgauer zwischenzeitlich sogar den Franzosen vorzieht, "weil ich davon keine tintenfarbene Zunge und stumpfe Zähne bekomme".

Auch das breite Speisenangebot, das von Currywurst und Flammenkuchen bis hin zum hochwertigen Fischteller und Vitello Tonato reichte, kam an. Der erstmals angebotene Mittagstisch am Sonntag soll aufgrund der großen Resonanz fortgeführt werden. Über 300 Teilnehmer hatte der von Pfarrer Georg Metzger und vielen Mitwirkenden musikalisch besonders gestaltete Weinfest-Gottesdienst. Und das grandiose Abschluss-Feuerwerk am Montag (siehe "Übrigens") sorgte für Riesenbeifall bei den Besuchern.

Quelle BZ

Weinprinzessin
Sarah Fehrenbach aus Denzlingen ist neue Weinprinzessin

Mittwoch, 19. April 2017 - 21:15

Sarah Fehrenbach aus Denzlingen ist neue Weinprinzessin

Sarah Fehrenbach aus Denzlingen ist die neue Breisgauer Weinprinzessin. Die 19-jährige trinkt leidenschaftlich gerne Wein und hatte in der Vorbereitung auf ihre Kür fachkundige Unterstützung.

  1. Weinprinzessin Sarah Foto: Janina Ruth

 

Dieses Mal hatten sie eine Wahl. Nachdem 2012 nur eine junge Frau Breisgauer Weinprinzessin werden wollte, stellten sich am Donnerstag gleich zwei junge Damen der Jury. Geworden ist es Sarah Fehrenbach aus Denzlingen. Die frühere Weinprinzessin Annette Herbstritt hatte die 19-Jährige überredet, sich für das Amt zu bewerben.

"Besser Qualität als Quantität", kommentierte Fehrenbach die geringe Anzahl an Kandidatinnen. Schließlich sei es für das Gremium so einfacher, die geeignete Weinprinzessin zu finden. Auch die Juroren konnten nicht sagen, warum die jungen Damen nicht mehr wollen. "Das Amt an sich ist ja hochattraktiv", sagt Dietrich Jörger, der Bereichsvorsitzender Breisgau im Badischen Weinbauverbands.

Vielleicht müsse man die Weinprinzessin einfach bekannter machen. Das versuchten die Organisatoren im Vorfeld auch mit Interviews in der Zeitung und im Radio. Außerdem, sagt Jörger, gebe es im Breisgau nur noch wenige vollberufliche Winzer – da sind unverheiratete Töchter knapp.

Auch Fehrenbach kommt nicht aus einer Winzerfamilie. Der Uropa war zwar Landwirt, ihre Eltern seien aber nur noch Weintrinker, sagt sie. Sie habe aber schon ab und zu mit angepackt in den Reben ihrer Freunde. Seit zwei Jahren arbeitet sie außerdem bei der Winzergenossenschaft Glottertal – an der Verkaufstheke und auf Weinmessen.


Leidenschaftliche Weintrinkerin ist Fehrenbach laut eigener Aussage. Außerdem macht sie am Beruflichen Schulzentrum Waldkirch Wirtschaftsabitur. Wie es danach weitergeht, muss sie sich noch überlegen. Vielleicht, überlegt sie, inspirierten sie ja die neuen Aufgaben als Weinprinzessin. Sie wolle auf jeden Fall viel über Wein und dessen Anbau lernen – und das auch an die Menschen im Breisgau weitergeben.

40 bis 60 Termine wird sie wahrnehmen müssen. Dabei freut sich Fehrenbach besonders auf die netten Leute und den Wein – einen Rosé feinherb aus dem Glottertal trinkt sie am liebsten. Generell hat sie sich über ihr Amt aber eher wenig Gedanken gemacht. "Ich lasse das einfach auf mich zukommen", sagt sie.

Das ist schwer zu glauben – ihre Freundin Annette Herbstritt war 2010/2011 selbst Breisgauer Weinprinzessin. Sie hat die Kandidatin auf die Fragerunde vor dem Wahlgremium vorbereitet. Viele intensive Lernnachmittage seien das gewesen – dabei wurde laut Fehrenbach erst einmal nur das Fachliche besprochen. Hat die Vorbereitung geholfen, die Konkurrentin – deren Namen die Organisatoren geheim halten – abzuhängen? Oder war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen? Auch das hat das Wahlgremium nicht verraten.

Wenn Fehrenbach ihr Amt gefällt, hat sie Chancen, nächste Badische Weinkönigin zu werden. Zwar kann sich auch dafür jeder bewerben, doch die Breisgauer Weinprinzessinnen seien immer sehr erfolgreich, sagt Dietrich Jörger. Die Abiturientin will aber erst einmal abwarten, bevor sie sich entscheidet – noch sei es zu früh, um sich auf eine Kandidatur um den Thron festzulegen.

Die 19-Jährige ist nicht die erste Weinprinzessin aus Denzlingen. Schon 2009 setzte sich mit Simone Schwab eine Frau aus der Gemeinde das Krönchen auf.

Quelle BZ

Hoheitentour
Weinhoheiten Tour 2013 zu Gast in Lahr

Mittwoch, 19. April 2017 - 21:15

Weinhoheiten sind zu Gast in Lahr

 

  1. Weinkenner auf dem Schutterlindenberg (von links): Vanessa Wolff, Harald Pfaff, Katharina Zimmer, Nicole Grafmüller, Marie Luise Wolf, Stefanie König, Georg Bader, Daniela Sättele, und Frank Jenne Foto: Alfred Arbandt

 

LAHR (aar). Sechs Botschafterinnen des badischen Weins haben bei ihrer Breisgau-Tour auch der Winzergenossenschaft Lahr einen Besuch abgestattet, an der Spitze die letztjährige Badischen Weinkönigin Katharina Zimmer aus Östringen/Karlsruhe und der aktuellen Breisgauer Weinkönigin Nicole Grafmüller aus Herbolzheim-Wagenstadt. Begleitet wurden sie und vier Weinprinzessinnen, von der Geschäftsführung der Breisgauer Wein GmbH und dem Bereichsvorsitzenden des Breisgaus, Dietrich Jörger. Als die Gruppe am Samstag auf dem Schutterlindenberg eintraf, empfing sie Sonnenschein, ganz nach dem Motto: "Badischer Wein – von der Sonne verwöhnt".

 

prinzessin
Weinprinzessin Nicole Grafmüller im Porträt

Mittwoch, 19. April 2017 - 21:15

Breisgauer Weinfest

Nicole Grafmüller neue Weinprinzessin

Mit sechs Jahren hat sie die erste eigene Rebschere in Händen gehalten. Nicole Grafmüller aus Herbolzheim-Wagenstadt ist die neue Repräsentantin des Breisgauer Weinbaubezirks.

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Vorstellt wurde sie als Breisgauer Weinprinzessin im Bürgersaal des alten Emmendinger Rathauses am Marktplatz. Nachdem eine weitere Kandidatin abgesprungen war, stellte sich die 19-Jährige als einzige Kandidatin der Jury. Sie ist Verwaltungsangestellte und arbeitet in der Herbolzheimer Stadtverwaltung.

Direkt nach ihrer Ernennung wurde sie bei einer Pressekonferenz vorgestellt. Nicole Grafmüller erzählte von ihrer positiven Kindheit, bezeichnete sich als bodenständig und berichtete, wie sie das erste Mal mit Wein in Kontakt kam. "Meine Oma, die mittlerweile 84 Jahre alt ist, betreibt seit ich denken kann ein kleines Weingut in Wagenstadt. Hier war ich schon als kleines Kind immer dabei. Mit sechs schenkte man mir dann meine erste kleine Schere zum Herbsten", erklärte sie mit glücklichem Lächeln.

Der Herbolzheimer Bürgermeister Ernst Schilling hatte sie auf die bevorstehende Wahl zur neuen Breisgauer Weinprinzessin angesprochen. So entschloss sie sich zur Bewerbung. Ihre Eltern befürworteten diesen Schritt. Doch Nicole hat viele weitere Interessen und muss nun versuchen, diese mit ihrem Beruf und ihren neuen Aufgaben als Weinprinzessin zu verbinden. In ihrer Freizeit spielt sie Tischtennis und Klarinette, leitet das Kinderturnen in Wagenstadt und turnt selbst. "Ich bin zuversichtlich, dass ich alles unter einen Hut bekomme. Meine Hobbys sehe ich nicht als Arbeit, sie helfen mir vielmehr, den Kopf frei zu bekommen".


Ihre neuen Aufgaben als Breisgauer Weinprinzessin geht sie mit Zuversicht an. Bestätigt wurde sie von ihrer Vorgängerin Elvira Strecker. Ihre Prüfung, die insgesamt neun fachliche sowie Verständnisfragen wie auch eine Weinprobe beinhaltete, bestand Nicole Grafmüller "mit Bravour". Dies jedenfalls erklärte die neue Badische Weinkönigin Katharina Zimmer, Mitglied der im Bürgersaal des alten Rathauses tagenden Jury. Als ihren Lieblingswein nennt Nicole den Gewürztraminer. Sie blickt optimistisch in die Zukunft. "Ich freue mich am meisten auf die verschiedenen Weinfeste und auf neue Weine. Ich bin auf diesem Gebiet bisher noch nie über Ringsheim hinausgekommen." Dies wird sich in den nächsten zwölf Monaten mit Sicherheit schnell ändern.

Quelle BZ

weinfest
41. Breisgauer Weinfest ein voller Erfolg

Mittwoch, 19. April 2017 - 21:15

Mediterrane Stimmung beim Breisgauer Weinfest

Feste feiern beim Breisgauer Weinfest in Emmendingen: Tausende sind am Wochenende in die Kreisstadt geströmt. Allerdings nahm die Party später als sonst Fahrt auf - dafür verbreitete sie aber südländisches Flair.

  1. Kontraste im Rathaus-Innenhof Foto: hans-jürgen truöl

  2. Zauberhaft: Das Ambiente der Altstadt kam an den Weinfestabenden besonders gut zur Geltung. Foto: Hans-Jürgen Truöl (5), Christian Ringwald (2)

  3. Prost Foto: Christian Ringwald

  4. „Gipfelstürmerin“ voller Elan Foto: hans-jürgen truöl

  5. Kontraste im Rathaus-Innenhof Foto: hans-jürgen truöl

  6. Zauberhaft: Das Ambiente der Altstadt kam an den Weinfestabenden besonders gut zur Geltung. Foto: Hans-Jürgen Truöl (5), Christian Ringwald (2)

EMMENDINGEN. Das 41. Breisgauer Weinfest zog übers Wochenende Tausende Wein-, Fest- und Partyfreunde in die Kreisstadt. Auftakt war die Krönung der neuen Breisgauer Weinprinzessin Nicole Grafmüller aus Herbolzheim-Wagenstadt. Das Weinfest bestätigte seinen Ruf als größten sommerlichen Besuchermagnet Emmendingens.

Heiß – fast schon tropisch – waren die Temperaturen, als fröhlich ausgelassen erwies sich die Stimmung. Neben den guten Weinen und Sekten sorgte dafür gewiss auch das musikalische Unterhaltungsprogramm. An allen drei Abenden gab es auf den beiden Bühnen in der Landvogtei und auf dem Marktplatz jeweils Livemusik und in der Lammstraße heizte ein DJ ein. Am Samstag- und Sonntagnachmittag zeigte die Volkstanzgruppe "Rattlejag Morris" aus der englischen Partnerstadt Newark traditionelle Tänze von der britischen Insel.

Für Sonntag hatten die Veranstalter ein Kinderprogramm mit Hüpfburg und Schmicken organisiert. Einige tobten sich aus, doch die meisten Kinder samt Eltern zog es wohl mehr in die Schwimmbäder und an die Baggerseen der Region. Etabliert hat sich der Weinfestgottesdienst, den am Sonntagvormittag der evangelische Dekan Friedrich Geyer hielt.
 

Am späten Nachmittag und am Abend prätentierten mehrere Geschäfte auf der Marktplatzbühne gestern eine bunte Modenschau. Am Samstag und Sonntag gab es jeweils eine geführte Weinprobe quer durch den Breisgau mit Eva Müller, der Badischen Weinprinzessin aus dem Jahr 2008/9. Die Breisgauer Hoheit Nicole Grafmüller sprach auf der Landvogtei-bühne über ihre ersten Eindrücke als Weinprinzessin und plauderte aus ihrem Leben und dem Weg ins Amt.

In einem ersten Resümee zeigte sich Barbara Brendler von der Breisgauer Wein GmbH gestern mit dem Verlauf sehr zu frieden: "Es hat wegen der Hitze später angefangen als in den Vorjahren, aber als es dann lief, kamen wir fast nicht mehr nach". Diese Einschätzung teilten Winzergenossenschaften und Weingüter.

Quelle BZ

Hoheitentour
Weinhoheiten zu Besuch in Ettenheim

Mittwoch, 19. April 2017 - 21:15

Weinhoheiten zu Besuch in Ettenheim

Eine Tour der hat am Samstag am vergangenen Samstag in Ettenheim Station gemacht. Eine Gruppe von Weinköniginnen und Weinprinzessinnen ist unterwegs gewesen im Weinbaugebiet Breisgau mit Stationen in Heuweiler, dem Glottertal und zum krönenden Abschluss in Ettenheim. Das nicht gerade strahlende Wetter haben die dafür umso mehr strahlenden Damen mit Charme und Weinkompetenz kompensiert.

Der Vorsitzende der Winzergenossenschaft Ettenheim, Dietrich Jörger, begrüßte die Damen bei ihrem Stopp am Aussichtsturm Ettenheim. Zur Verkostung gab es weißen Muscaris Secco sowie roten Erosecco. Auch Bürgermeisterstellvertreter Manfred Siegmund sowie der stellvertretende Bereichsvorsitzende Georg Moosmann zeigten sich angetan von diesem gelungenen Auftakt zur Weinmesse übernächste Woche. "Momentan ist ja eher die arbeitsarme Zeit im Weinbau", berichtete Moosmann, "alle Winzer richten jetzt die Keller her, bevor es wieder so richtig losgeht." Daher war der Zeitpunkt für die Tour der Weinhoheiten ideal.

"Sie präsentieren unsere Weine mit Sachverstand und Charme"


"Als Bereichsvorsitzender und Reiseleiter darf ich heute den ganzen Tag mit netten Damen unterwegs sein und gute Weine verkosten", freute sich Dietrich Jörger und erklärte den Sinn der Veranstaltung: "Wäre irgendwer gekommen, wenn ich hier ganz allein etwas über Wein erzählt hätte? Die Damen lernen heute die unterschiedlichsten Weine von verschiedenen Weingütern und Winzergenossenschaften kennen, nehmen an Betriebsführungen Teil und präsentieren unsere Weine mit Sachverstand und Charme."

Eine der Teilnehmerinnen war die ehemalige Bodenseeweinprinzessin Christina Schellinger (21). Sie berichtete vom Auftakt der Tour um zehn Uhr im Weingut Gehrihof in Heuweiler mit Sektempfang: "Wir waren dort bei Elvira Strecker, der amtierenden Weinprinzessin Breisgau, zu Gast und haben Weine verkostet. In der Winzergenossenschaft Glottertal gab es eine Betriebsbesichtigung und im Weingut Huber Häppchen mit Rot- und Weißweinen." Den ganzen Tag mit dem Bus zu unterschiedlichen Winzern unterwegs zu sein, fand sie spannend, da jeder Winzer seinem Produkt seinen ganz eigenen Stempel aufdrücke.

Schellinger hat ein Jahr lang die Bodenseewinzer vertreten und Menschen auf Weinproben und Messen für die Produkte aus ihrer Heimat begeistert. Sie erklärte die Aufgaben einer Weinprinzessin: "Das ist nicht nur einfach so ein Präsentationsamt mit Kleidchen und Krönchen. Man muss die Fachbegriffe kennen, die Weinsorten herausschmecken und wissen, welcher Wein zu welchem Gericht und zu welcher Tageszeit passt."

Dass sie das alles auch nach Abgabe ihres Amtes beherrscht, zeigte sie anhand des roten Eroseccos eindrucksvoll: "Secco ist eher schwer zu verkosten, weil er wegen der Kohlensäure nicht schwenkbar ist, aber er perlt weniger als Sekt. Die Farbe, die der Regent gibt, ist schön, und durch den Spätburgunder wirkt der Secco kräftig. Ich würde ihn eher am Abend trinken, aber trotz der Schwere ist er auch sehr erfrischend."

Der ereignisreiche Tag klang am Samstagabend für die Weinhoheiten in Ettenheim im Weingut Weber aus mit einer Betriebsführung und anschließendem Abendessen

 

Quelle: BZ

Hoheitentour
Weinhoheiten auf Breisgau Tour

Mittwoch, 19. April 2017 - 21:15

Weinhoheiten auf Breisgau Tour

Zu einer Tour durch den Breisgau trafen sich am Samstag die amtierenden badischen Weinhoheiten. Los ging die kleine Reise auf dem "Gehrihof" in Heuweiler, dem Elternhaus der amtierenden Breisgauer Weinprinzessin Elvira Strecker. Weitere Stationen waren die Winzergenossenschaft Glottertal, das Weingut Bernhard Huber (Malterdingen) und Weinbaubetriebe in Ettenheim.

Angeführt wurde die Tour von der amtierenden badischen Weinkönigin Natalie Henninger. Begleitet wurden die Hoheiten vom Bereichsvorsitzenden des Breisgaus, Dietrich Jörger.

Die jungen Weinhoheiten sind alle samt Expertinnen in Sachen Wein und kennen ihre Bereiche aus dem Effeff. Bei einer Weinveranstaltung war der badischen Weinprinzessin Målin Well aus Heidelberg die Idee gekommen, einmal gemeinsam das Weinland Baden zu erkunden und kennen zu lernen. Diese Idee fanden alle toll und Elvira Strecker und Andrea Jörger, Geschäftsführerin der Breisgauer Winzer schritten zu Tat und organisierten eine Tour durch den Breisgau. Am vergangenen Samstag war es dann so weit, die Hoheiten trafen sich in Heuweiler und starteten zu ihrer Tour durch den Breisgau.


Der Breisgau reicht von Freiburg im Süden bis vor die Tore von Offenburg im Norden. Noch immer steht der Breisgauer Rebensaft ein wenig im Schatten der beiden angrenzenden großen Gebiete Kaiserstuhl im Westen und der Ortenau im Norden. Im Süden ist der Markgräfler Konkurrent. Gleichwohl hat es im Breisgau allererste Adressen. Und die steuerten die jungen Damen zusammen mit ihren Begleitern, Dietrich Jörger und seinem Stellvertreter Georg Moosmann sowie Geschäftsführerin Andrea Jörger, an.

Los ging’s auf dem Gehrihof, dem Elternhaus von Elvira Strecker. Zur Begrüßung gab es einen Rieslingsekt, und Elviras Bruder Daniel – seit 1. April Inhaber der Winzerstube auf dem Gehrihof – hatte dazu herzhafte Canapés vorbereitet.

Zur Begrüßung herrschte erst einmal ein großes Hallo, schließlich sehen sich die Damen nicht täglich. Während es in den Sommermonaten sozusagen von Weinfest zu Weinfest geht, sind die charmanten Hoheiten zurzeit mehr fachlich unterwegs, bei Jungweinproben und Weinschulungen sowie auf Messen im In- und Ausland.

Von Heuweiler mit seinen kräftig blühenden Wiesen, Obstbäumen und Weinbergen waren die Hoheiten sehr angetan, und auch wenn der Winzersekt aus dem Hause Strecker bestens mundete, bleib nicht allzu viel Zeit, schließlich wollte Elvira Strecker ihren Kolleginnen einiges in ihrem Bereich zeigen.

So ging es nach einer guten halben Stunde weiter ins Glottertal zur Winzergenossenschaft, wo sie von Udo Opel begrüßt, informiert und bewirtet wurden. Für die Breisgau-Tour hatten die Breisgauer Winzer einen Kleinbus gechartert, schließlich sollten die Hoheiten nicht nur die Landschaft, sondern auch deren Früchte genießen können. Weitere Stationen war das Weingut von Bernhard Huber in Malterdingen, der Rebberg von Ettenheim, wo sie von der örtlichen Winzergenossenschaft verköstigt und bewirtet wurden und schließlich das Weingut Weber, wo sie den Tag mit einem Abendessen und feinen Tropfen des Weinguts ausklingen ließen.

"Ein toller Tag, der Breisgau ist eine Reise wert" – waren sich Natalie Henninger und ihr Hofstab einig..

Quelle: BZ

Weinprinzessin
Weinprinzessin Elvira Strecker im Porträt

Mittwoch, 19. April 2017 - 21:15

Weinprinzessin Elvira Strecker im Porträt

  HEUWEILER/ EMMENDINGEN/ DENZLINGEN. Als neuen Breisgauer Weinprinzessin beherrscht Elvira Strecker eine Tugend bereits perfekt: Lächeln. Seit ihrer Proklamation zur neuen Breisgauer Weinprinzessin gestern Abend zum Auftakt des viertägigen Breisgauer Weinfestes in der Stadtmitte von Emmendingen steht die junge Dame aus Heuweiler nun im Rampenlicht.

Gleich nach der Wahl wurde die 22-Jährige aus Heuweiler einer Journalistengruppe ausgesetzt. Während sie bei den ein oder anderen Interviewfragen noch Unterstützung von ihrer "Chefin" der badischen Weinkönigin Natalie Henninger erhielt, blieb sie beim anschließenden Fotoshooting locker und entspannt.

Auch sonst macht Elvira Strecker einen gelassenen Eindruck. Sie selbst bestätigt: "Lampenfieber habe ich vor der Weinfesteröffnung keines, aber ein leichtes Kribbeln ist schon da. Ich bin sehr gespannt, was noch kommt." In Bezug auf ihr einjähriges Engagement als Bereichsprinzessin zeigt sie sich hoch motiviert: "Momentan herrscht bei mir reine Vorfreude. Ich denke, bei den vielen Veranstaltungen, die ich besuchen werde, kann ich selbst noch dazu lernen." Als Breisgauer Weinprinzessin freue sie sich besonders darauf, die Vielfalt des Breisgaus und dessen Weinangebot zu repräsentieren.


Hauptberuflich ist Elvira Strecker Erzieherin in einem Denzlinger Kindergarten. Nicht unbedingt der typische Beruf einer Weinprinzessin. Aber die Teilnahmebedingungen für die Wahl schreiben nur vor, dass die Bewerberin einen starken Bezug zum Wein hat, höchstens 30 Jahre alt und ledig ist. All das trifft auf die neue Botschafterin des Breisgau Weines zu. Ihre Eltern besitzen das Weingut Gehrihof in Heuweiler. Dazu gehören neben acht Hektar Reben, auch Waldfläche, Tiere und ein Hofladen. "Da lebt man das alles mit und hilft zum Beispiel auf den Weinfesten", so Elvira Strecker. "Außerdem hat es mir schon immer Freude gemacht, mit anderen über Wein zu sprechen", erklärt sie. Trotzdem musste sie sich für ihre Wahl zur Weinprinzessin vorbereiten und das bereitgestellte Material lernen.

Blinde Weinverkostung als Herausforderung


Denn Fragen wie: "Wie groß ist die Reben-Hektarzahl im Breisgau?" sind Teil des Auswahlverfahrens. Eine weitere Herausforderung ist die blinde Weinverkostung. "Die schwerste Aufgabe war, den geschmacklichen Unterschied zwischen Sekt und Perlwein in Worte zu fassen", erinnert sich Elvira Strecker. Wie lange die Fragerunde gedauert hat, weiß sie gar nicht mehr: "Wer selbst da vorne steht, hat man kein Zeitgefühl mehr."

Ihr persönlicher Favorit unter den Weinen ist der Riesling. Sie trinkt aber auch gerne mal einen trockenen Rotwein. Einen Weintipp für das Breisgauer Weinfest hatte sie bei der Wahl am Donnerstag im Alten Rathaus allerdings noch nicht: "Ich muss selbst erst einmal drüber laufen und alles anschauen." Wer sie dabei trifft, muss sie übrigens nicht mit "Ihre Majestät" ansprechen. "Wir bleiben da bodenständig", lacht sie.

 

Quelle : BZ

 

Weinprinzessin
Weinprinzessin Annette Herbstritt im Porträt

Mittwoch, 19. April 2017 - 21:15

Weinprinzessin Annette Herbstritt im Porträt

Breisgauer Weinprinzessin Annette Herbstritt aus dem Glottertal, die am 13.08.2010 beim Weinfest in Emmendingen gekrönt wurde.

Warum sie Weinprinzessin werden wollte? Annette Herbstritt, die neue Breisgauer Weinhoheit, ist um die Antwort nicht verlegen. Im Glottertal in einem Betrieb mit 6,5 Hektar Reben aufgewachsen, fühlt sie sich von klein auf dem Wein verbunden, erzählt sie. Sie möchte den Breisgauer Wein bekannter machen und vor allem jungen Erwachsenen nahe bringen, dass "Wein eigentlich auch cool ist" – gegen die in ihrer Altersgruppe übliche Meinung, dass nur "die Alten" Wein tränken. Nein, das sollte nicht so sein, findet die 18-Jährige. Was sie dagegen unternehmen will? Zum Beispiel: Ihre Repräsentationsaufgaben in diesem Sinne nutzen, aber auch in ihrem Freundeskreis für den Wein werben.

Annette Herbstritt lernt im zweiten Jahr Landwirtin an der Edith-Stein-Schule für Agrar- und Hauswirtschaft sowie Sozialpflege in Freiburg, hat aber schon nach ihrem Realschulabschluss mit dem Winzerberuf geliebäugelt. Sie sagt, es sei völlig offen, ob sie mal den elterlichen Betrieb weiterführen wird – schließlich hat sie drei Geschwister und der jüngste Bruder ist Weinfan wie sie selbst.

Was trinkt die frisch gekürte Weinprinzessin am liebsten? Sie wählt ihre Getränke je nach Situation und Anlass aus: "Mit den Eltern und bei Weinfesten trinke ich Wein; wenn ich mit meinen Geschwistern weggehe, gibt’s Cola." Auf ein Lieblingsgetränk habe sie sich noch nicht "festgetrunken", sagt sie, Bier wird es aber nicht sein.

Angesichts ihrer Biographie war es schon fast logisch, dass sie sich um das Amt der Breisgauer Weinprinzessin bewarb. Zwei Bewerberinnen gab es diesmal, doch sei der zwölfköpfigen Jury ihre Entscheidung nicht leicht gefallen, verriet Anke Trenkle, Geschäftsführerin der Breisgauer Wein GmbH. Zum Glück gibt’s einen Fragenkatalog: Für Wissen rund um den Rebensaft werden Punkte vergeben; aber auch das Auftreten wird bewertet.


Annette Herbstritt freut sich auf die Aufgabe, ein Jahr lang den Breisgauer Wein zu repräsentieren. Viele neue Bekanntschaften und neues Wissen über den Wein verspricht sie sich davon. Und danach? Könnte sie sich einen Aufstieg im Bereich oder gar zur Badischen Weinkönigin denken? Vorstellen könnte sie sich das schon, sagt sie, aber jetzt wolle sie sich erst einmal ganz auf ihre Aufgabe als Breisgauer Weinprinzessin konzentrieren. Und dann möchte sie "gucken, was das Leben noch bringt." Vielleicht doch noch eine draufgesattelte Ausbildung zur Winzerin. Den Führerschein hat sie schon – nicht nur für das Auto, das ihr für die bereits absehbaren mindestens 60 Termine im Auftrag der Breisgauer Wein GmbH zur Verfügung steht, sondern auch für den Bulldog im Glottertal.

Arbeitsreich wird ihr Jahr also werden: Weinfestbesuche an Wochenenden, Gebietsweinprämierungen und Hauptversammlungen der Winzergenossenschaften im Bereich umfasst das große Aufgabenspektrum. Dazu gehört auch das Tragen des Dirndls, das die junge Glottertälerin keineswegs als "Berufsuniform" sieht, sondern gern anzieht: "Es gehört dazu."

Quelle : BZ

 

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