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Welche Seide wird für die Seidenmalerei verwendet ?
Die typischen Gewebearten bei der Weiterverarbeitung von Seide sind Chiffon, Satin, Crepe de Chine, und Crepe Georgette.
Durch unterschiedliche Webverfahren entstehen verschiedene Seidenqualitäten. Die Satin-Seide zeichnet sich durch eine feine, glatte Webstruktur ausund ist besonders glänzend. Sie eignet sich gut für die Seidenmalerei, da ihr Gewebe fließendweich ist. Crepe de Chine ist eine in der Mode oft verwendete Seidenstoffart, weil sie weich und glänzend fällt. Den Kreppcharakter erhält das Gewebe durch die unterschiedlich gedrehten Kett- und Schussfäden. Crepe-Georgette-Seide ist ein zartes, durchscheinendes Gewebe. Der elegante Stoff ist ein dünnes Kreppgewebe mit Taftbindung und hat eine raue Oberfläche. Chiffon hingegen wird gern für den Sommer verwendet, da der Stoff nur ein Hauch ist..
Was zeichnet Seide aus ?
Seide zeichnet sich durch ihren Glanz und ihre hohe Festigkeit aus und wirkt isolierend gegen Kälte und Wärme. Sie kann bis zu einem Drittel ihres Gewichtes an Wasser einlagern. Seide neigt wenig zum Knittern. Auf Seidenstoffen werden besonders brillante Farben erzielt. Empfindlich ist Seide gegenüber hohen Temperaturen, Abrieb und Wasserflecken.
Da die Seide sonnenempfindlich ist, verblassen die Farben schneller und die Seide vergilbt sehr leicht. Daher sollten Sie direkte Sonneneinwirkung möglichst vermeiden.
Wie wasche ich Seide richtig ?
Aufgrund der Wasserempfindlichkeit müssen Seidenstoffe vorsichtig mit der Hand (unter Verwendung spezieller Seidenshampoos oder milder Seifen) gewaschen werden. Wichtig ist es, alle Seifenrückstände zu entfernen. Geben Sie daher dem Wasser einen Teelöffel Weinessig oder etwas Essigkonzentrat zu. Seide darf nicht ausgewrungen werden, da sie gerade im nassen Zustand formempfindlich ist. Bügeln Sie die Seide bitte immer nur von der linken Seite und bei mittlerer Temparatur. Dabei sollte die Seide noch leicht feucht sein. Eine chemische Reinigung ist möglich.