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Psychologische Faktoren bei Wundheilung: Wenn die Seele mitheilt

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Psychologische Faktoren bei Wundheilung: Wenn die Seele mitheilt

 

Mentale Stärkung für einen erfolgreichen Heilungsprozess.

Eine chronische Wunde belastet nicht nur den Körper, sondern oft auch das Gemüt. Erfahren Sie, warum eine positive Einstellung und emotionale Unterstützung den Heilungsprozess messbar beschleunigen können und wie Sie den „Februar-Blues“ überwinden.

Der Februar ist in der Ortenau oft ein grauer Monat. Die Fasent neigt sich dem Ende zu, der Frühling lässt noch auf sich warten, und die Tage sind zwar schon merklich länger, aber oft noch trüb. Für Menschen, die mit einer chronischen Wunde leben, kann diese Zeit besonders belastend sein. Wenn der Körper Schmerzen bereitet und die Mobilität eingeschränkt ist, fällt einem sprichwörtlich die Decke auf den Kopf. Michael Schmidt von der Schmidt Wundberatung in Offenburg weiß aus seiner täglichen Praxis: „Wir können die modernsten Verbände der Welt anlegen – wenn der Patient den Mut verliert, tritt die Heilung auf der Stelle. Die Psyche ist der unsichtbare Motor der Genesung.“

Die Biologie der Hoffnung: Wie Stress die Heilung bremst

Es ist längst keine esoterische Annahme mehr, sondern wissenschaftlich belegt: Stress, Angst und Depressionen wirken sich direkt auf die biologischen Abläufe in unserem Körper aus. Wenn wir unter psychischem Druck stehen, schüttet der Körper vermehrt Stresshormone wie Cortisol aus. Diese Hormone haben eine tückische Eigenschaft – sie bremsen die Produktion von Immunzellen und verzögern die Neubildung von Gewebe.

In der Fachsprache nennt man das Psychoneuroimmunologie. Vereinfacht gesagt: Ein gestresster Geist signalisiert dem Körper, dass er sich im „Überlebensmodus“ befindet. In diesem Modus werden Ressourcen für Flucht oder Kampf reserviert, anstatt sie in langwierige Reparaturprozesse wie die Wundheilung zu investieren. Michael Schmidt beobachtet dies oft: „Patienten, die sehr unter ihrer Situation leiden oder sich einsam fühlen, haben oft einen stagnierenden Wundverlauf. Sobald wir es schaffen, wieder ein Stück Lebensfreude oder Hoffnung zu vermitteln, sehen wir oft schon beim nächsten Verbandswechsel einen Fortschritt.“

Der rote Faden der Genesung braucht Geduld

Eines der Lieblingszitate von Michael Schmidt lautet: „Der rote Faden der Genesung ist der Geduldsfaden.“ Besonders im Februar, wenn man sich nach Monaten der Kälte nach draußen sehnt, wird dieser Faden oft dünn. Chronische Wunden benötigen Zeit. Es gibt keine Abkürzung, nur den stetigen, fachgerechten Weg.

Hier setzt die mentale Stärkung an. Es geht darum, die Wunde als Teil eines vorübergehenden Prozesses zu akzeptieren, ohne sich mit ihr zu identifizieren. „Sie sind nicht ‚der Patient mit dem offenen Bein‘, sondern Sie sind ein Mensch, der gerade eine Heilungsphase durchläuft“, erklärt Schmidt seinen Patienten oft. Diese sprachliche Feinheit hilft dabei, die eigene Identität nicht an die Krankheit zu verlieren.

Was Sie selbst tun können: Tipps für mentale Stärke

  • Kleine Etappenziele feiern: Erwarten Sie kein Wunder über Nacht. Freuen Sie sich über jeden Millimeter, den die Wunde kleiner wird. Wir dokumentieren den Verlauf bei der Schmidt Wundberatung akribisch in Schrift und Bild – nutzen Sie diese Dokumentation, um sich den Fortschritt vor Augen zu führen, wenn Sie zweifeln.
  • Struktur im Alltag: Auch wenn Sie weniger mobil sind, hilft ein fester Tagesablauf. Das gibt dem Geist Sicherheit.
  • Licht und Luft: Soweit es Ihre Mobilität zulässt, nutzen Sie jede Sonnenstunde. Licht hebt die Stimmung und unterstützt die Vitamin-D-Produktion, die wiederum wichtig für das Immunsystem ist.
  • Soziale Kontakte pflegen: Telefonieren Sie, laden Sie Freunde auf einen Kaffee ein. Austausch ist die beste Medizin gegen das Gefühl der Isolation.

Ein Appell an Angehörige: Die Kraft der Zuwendung

Oft sind es die Angehörigen, die den größten Einfluss auf die psychische Verfassung des Patienten haben. Ein einfühlsames Gespräch, ein gemeinsames Lachen oder einfach nur das Dasein können Wunder wirken. Michael Schmidt bindet Angehörige deshalb bewusst in den Therapieplan ein: „Wir leiten Sie an, damit Sie Sicherheit im Umgang mit der Wunde gewinnen. Diese Sicherheit überträgt sich auf den Patienten und nimmt ihm die Angst.“

Besonders jetzt im Spätwinter ist es wichtig, den Blick auf das Kommende zu richten. Planen Sie kleine Highlights für das Frühjahr. Vorfreude ist ein mächtiger Heilungsbeschleuniger.

Wir begleiten Sie – fachlich und menschlich

Die Wundberatung Schmidt versteht sich als Partner an Ihrer Seite. Wir besuchen Sie zu Hause in Ihrer gewohnten Umgebung oder in Ihrer Pflegeeinrichtung in und um Offenburg. Dabei bringen wir nicht nur das nötige Verbandsmaterial und unsere fachliche Expertise mit, sondern immer auch ein offenes Ohr für Ihre Sorgen. Wir arbeiten eng mit Ihren Hausärzten, Pflegediensten und Podologen zusammen, damit Sie sich rundum gut versorgt fühlen.

Denken Sie daran: Heilung ist ein Weg, den man nicht alleine gehen muss. Wir halten den Geduldsfaden gemeinsam mit Ihnen fest.

P.S.: Wir suchen Verstärkung für unser Team!

Haben Sie das Herz am rechten Fleck und die Fachkompetenz in den Händen? Die Wundberatung Schmidt wächst weiter und wir suchen engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Freude daran haben, Menschen in der Ortenau auf ihrem Weg zur Genesung zu begleiten. Bei uns erwartet Sie ein herzliches Team, flache Hierarchien und eine Aufgabe, die wirklich Sinn stiftet. Wenn Sie Lust haben, gemeinsam mit Michael Schmidt neue Standards in der Wundversorgung zu setzen, schauen Sie doch mal auf unserer https://wundberatung-schmidt.de  vorbei oder rufen Sie uns einfach an. Wir freuen uns auf Sie!