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Schwarze Zahlen, gute Perspektiven

Schwarze Zahlen, gute

Freien Wähler Vereinigung

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Schwarze Zahlen, gute Perspektiven

 

(07.04.2015) Freie Wähler werden ein Raumordnungsverfahren für ein Logistik-Leistungszentrum auf dem Flugplatz-West mittragen.

LAHR. Im Rahmen einer Gesprächsrunde mit Verbandsdirektor Markus Ibert und Bürgermeister Tilman Petters haben sich gut 30 Freie Wähler über die positive Entwicklung auf dem Flugplatzgelände informiert. Bei einer Rundfahrt konnten sich die Teilnehmer von den Möglichkeiten überzeugen, welche die Einrichtung eines Logistik-Leistungszentrums bieten würde.

Die Freien Wähler haben keine Zweifel, dass der Erwerb der gesamten Konversionsfläche durch die Stadt die richtige Entscheidung war. Diese habe zunächst zu enormen finanziellen Belastungen geführt, hätten sich im Nachhinein jedoch als zukunftsweisende Investition herausgestellt. Markus Ibert bestätigte in den Gesprächen, dass die positive Entwicklung eng im Zusammenhang mit einem integrierten Verkehrskonzept stehe, das auf die Kombination von Straßen-/Schienenverkehr, Transportwegen auf dem Wasser und den Flugbetrieb abziele.

Mit der Fläche von rund 600 Hektar steht der Stadt Lahr die größte zusammenhängende Industrie- und Gewerbefläche im Land zur Verfügung. Über weitere großflächige Grundstücksverkäufe stehe man derzeit in Verhandlungen. Übereinstimmend vertreten Martina Enneking (Vorsitzende des Stadtverbands der Freien Wähler), der Vorsitzende der Gemeinderatsfraktion, Eberhard Roth sowie dessen Stellvertreter Klaus Girstl die Ansicht, dass sich die Stützung des auf Zukunft ausgelegten Konzeptes mit einer klaren Ansiedlungsstrategie gelohnt habe. Die Freien Wähler stehen weiter hinter dieser Ausrichtung.

Baubürgermeister Tilman Petters erläuterte den Besuchern die Vorteile, die ein Güterverkehrsterminal auf dem Flugplatz bieten würde. Mit dem Projekt Logistik-Leistungszentrum Code 24 als Transversale Amsterdam-Genua könne eine Reduzierung der bestehenden Engpässe am Oberrhein und eine stärkere Verlagerung des Gütertransports von der Straße auf die Schiene erreicht werden. Damit erwarte man zusätzliche positive ökologische Effekte zum Klimaschutz, zumal die Einrichtung eines Terminals westlich des Flughafengeländes möglich ist und problemlos an die autobahnparallele Bahntrasse angebunden werden könne. Darüber hinaus werde in der regionalwirtschaftlichen Analyse festgestellt, dass eine zusätzliche Wertschöpfung von jährlich 45 Millionen Euro erreicht werde.

Weil die Nachbargemeinden direkt in das Verfahren mit einbezogen würden, werden die Freien Wähler die bedeutsamen Planungen und die Einleitung eines Raumordnungsverfahrens mittragen. Verbandsdirektor Ibert und Bürgermeister Petters würden, so Eberhard Roth, von den Freien Wählern unterstützt.

Quelle: Badische Zeitung