Aus dem Leserabe wird die Rabenfeder: Der traditionsreiche Schreibwettbewerb des AutorenNetzwerks Ortenau-Elsass® und des Fördervereins der Mediathek Oberkirch e.V. startet mit neuem Namen und bewährtem Konzept in die nächste Runde. Bis 30. Mai 2026 sind alle schreibbegeisterten Menschen aus der Ortenau und dem Elsass eingeladen, ihre Geschichten und Gedichte einzureichen.
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Der beliebte Rabe mit der runden Brille, der so eifrig auf seinem aufgeschlagenen Buch liest, bleibt als Logo erhalten – doch sein Wettbewerb trägt ab sofort einen neuen Namen: Rabenfeder26. Was sich dahinter verbirgt? Ein Schreibwettbewerb, der seit Jahren zur literarischen Nachwuchsförderung in der Ortenau und im Elsass beiträgt und der 2026 mit drei generationenübergreifenden Themen aufwartet.
„Mit einer kleinen Namensänderung starten wir auch 2026 wieder durch", erklärt Dr. Karin Jäckel, Vorsitzende des Fördervereins der Mediathek Oberkirch und Leiterin des AutorenNetzwerks Ortenau-Elsass®. Der frühere Name „Leserabe" war markenrechtlich bereits anderweitig besetzt – doch die Essenz des Wettbewerbs bleibt unverändert: junge und erwachsene Autorinnen und Autoren aus der Region zum Schreiben ermutigen und ihre Kreativität würdigen.
Die Rabenfeder26 richtet sich an drei Altersgruppen – und jede bekommt ein Thema, das mitten ins Leben zielt:
Zugelassen sind alle literarischen Genres – von der klassischen Kurzgeschichte über fantastische Erzählungen bis hin zu Gedichten und Satire. Besonders erfreulich: Texte dürfen sowohl auf Hochdeutsch als auch in alemannischer Mundart eingereicht werden. Damit bleibt die Rabenfeder26 ihrer grenzüberschreitenden und regional verwurzelten Identität treu.
„Wir schätzen die sprachliche Vielfalt unserer Region", betont Karin Jäckel. „Ob auf Hochdeutsch oder im badischen Dialekt – Hauptsache, die Geschichten und Gedichte sind selbst erdacht und selbst geschrieben."
Ein wichtiger Hinweis an alle Teilnehmenden: Die eingereichten Texte müssen selbst ausgedacht und selbst geschrieben sein. Texte, die von der Jury als KI-generiert oder plagiiert erkannt werden, werden nicht zum Wettbewerb zugelassen. „Wir möchten echte Kreativität fördern – und die kommt aus dem Herzen und Kopf der Autorinnen und Autoren, nicht aus einem Algorithmus", so Jäckel.
Einsendeschluss: 30. Mai 2026
An: info@editionblauestunde.com
Die Preisverleihung findet im Herbst 2026 in der Mediathek Oberkirch statt – und wird dieses Jahr erstmals mit einer Tombola verbunden. Alle Gewinnerinnen und Gewinner erhalten Lose als Teil ihres Preises, Begleitpersonen können weitere Lose kaufen. Der Erlös fließt in die Finanzierung künftiger Schreibwettbewerbe.
„Wir wollen, dass die Rabenfeder auch in Zukunft Bestand hat", erklärt Karin Jäckel. „Mit der Tombola schaffen wir eine schöne Ergänzung zur Preisverleihung – und sichern gleichzeitig die Fortsetzung dieser wichtigen literarischen Tradition."
Ein Wettbewerb mit Herz und GeschichteDer Schreibwettbewerb des AutorenNetzwerks und des Fördervereins der Mediathek Oberkirch hat in den vergangenen Jahren Dutzende junger Talente entdeckt und gefördert. Viele ehemalige Teilnehmende sind heute aktive Mitglieder im AutorenNetzwerk, veröffentlichen eigene Werke oder sind dem Schreiben treu geblieben.
„Die Rabenfeder ist mehr als ein Wettbewerb", betont Karin Jäckel. „Sie ist ein Zeichen dafür, dass Literatur und Sprache lebendig bleiben – und dass jede Generation ihre eigenen Geschichten zu erzählen hat."
Ob Sie 8 oder 80 Jahre alt sind, ob Sie lieber Mundart oder Hochdeutsch schreiben, ob Sie von Wünschen, Handys oder Möglichkeiten erzählen möchten: Ihre Geschichte verdient es, gehört zu werden.
Einsendeschluss: 30. Mai 2026
Per E-Mail an: info@editionblauestunde.com
Weitere Infos: www.autorennetzwerk-ortenau.de
Allen Mitwirkenden viel Freude am Schreiben, Erfolg bei der Jury – und Glück beim Losen!