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Klaus Huber: Die Laterne – Ein Licht zum neuen Jahr 2026

Gedicht würdigt die stillen Helfer unserer Gesellschaft

Klaus Huber

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Klaus Huber: Die Laterne – Ein Licht zum neuen Jahr 2026

 

Klaus Huber: Die Laterne – Ein Licht zum neuen Jahr 2026

Gedicht würdigt die stillen Helfer unserer Gesellschaft

Lesezeit: 2 Minuten

Zum Start ins neue Jahr 2026 richtet Klaus Huber den Blick auf jene, die im Verborgenen wirken. Sein Gedicht „Laterne" ist eine Hommage an die stillen Wächter unserer Nächte – und an alle, die selbstlos für andere da sind.


Die stillen Wächter der Nacht

Während in der Silvesternacht die Raketen den Himmel erhellen und das neue Jahr 2026 lautstark begrüßt wird, brennt sie weiter: die Laterne an der Straßenecke, am Fußweg, vor dem Haus. Unbeachtet von den Feiernden tut sie, was sie immer tut – sie leuchtet. Still, zuverlässig, selbstlos.

Klaus Huber hat dieser unscheinbaren Helferin ein Gedicht gewidmet, das weit über die bloße Straßenbeleuchtung hinausweist:

Laterne

Eine Laterne leuchtet still,
wenn jeder schläft, weil ruhen will,
mit ihrem milden, warmen Schein
in tiefe Dunkelheit hinein.

Sie dient – selbstlos – in jeder Nacht,
wenn sie an ihrem Stand bewacht,
was heimlich dort bislang geschieht,
damit niemand ein Unheil blüht.

Die stillen Helfer sind es oft,
die jedem beistehen, der hofft,
dass er stets unbehelligt bleibt,
wenn mancher sein Unwesen treibt.

Klaus Huber

Mehr als nur Licht

Der Acherner Lyriker versteht es einmal mehr, im Alltäglichen das Besondere zu entdecken. Die Laterne wird unter seiner Feder zum Symbol für all jene Menschen, die im Verborgenen Gutes tun: die Nachtschwester im Krankenhaus, der Rettungssanitäter in Bereitschaft, die ehrenamtliche Telefonseelsorgerin, der Hausmeister, der nachts seine Runden dreht.

Sie alle stehen an ihrem Posten, während andere ruhen. Sie wachen, damit wir schlafen können. Sie leuchten in die Dunkelheit, ohne Applaus zu erwarten.

Gerade zum Jahreswechsel, wenn wir auf das Vergangene zurückblicken und das Kommende bedenken, tut diese Erinnerung gut. Denn eine Gesellschaft lebt nicht nur von den großen Gesten und lauten Ankündigungen. Sie lebt vor allem von den stillen Helfern, die – wie Klaus Hubers Laterne – „selbstlos in jeder Nacht" ihren Dienst tun.

Ein Wunsch für 2026

Möge das neue Jahr uns allen Menschen schenken, die wie Laternen für uns leuchten. Und mögen wir selbst für andere zum Licht werden – still, beständig und warm.

In diesem Sinne wünschen wir allen Leserinnen und Lesern ein gesegnetes, friedvolles und hoffnungsvolles Jahr 2026!

Herzlich,
Klaus Huber


Über den Autor:
Klaus Huber, geboren in Achern, ist pensionierter Grundschullehrer, Lyriker und freier Autor. Als „Klaus vom Dachsbuckel" verbindet er Heimatverbundenheit mit christlichen Werten und feinsinnigem Humor.

Weitere Werke: www.klausvomdachsbuckel.de